Migräne

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kakadu
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Migräne

Beitragvon kakadu » 13. März 2017, 16:25

Liebe Foris,

einer meiner gößter Anreize hier einzusteigen, ist mein Interesse am Zusammenhang zwischen Ernährung und Migräne.
Bzw die große Frage, warum habe ich "plötzlich" seit 15 Monaten keine wirklich nennenswerte Anfälle mehr :o

Mittlerweile habe ich hier schon ganz viel gelesen, aber einem Migräneaustausch-Thread bin ich noch nicht begegnet.
Vielleicht hat ja der/die ein oder andere Interesse?

Am Samstag kam -heißersehnt- das Buch von Peter Mersch "Migräne-Heilung ist möglich"
Schon im Vorwort hat er viele meiner früheren Annahmen angesprochen und in Frage gestellt

So schreibt er ganz grundlegend im (Vorwort Seite ix):
Krankheit und Heilung
In der Medizin setzt sich immer mehr der Gedanke durch, dass der Mensch eine genetische Grundausstattung duch hat, die idealerweise ein beliebig flexibles Leben ermöglicht. Insoweit kennt nicht nur die Menschheit keine Grenzen, sondern der einzelne Mensch ebenso.
Indiesem Rahmen istes dann, bis auf wenige Ausnahmen (zum Beispiel Tabak, Alkohol, Drogen), ziemlich egal, ob Sie täglich mehrere Liter Limonadetrinken oder versuchen einen halbwegs gesunden und überlegten Lebensstil zu führen. {....}

Mit anderen Worten:
  • Ihr Lebensstil ist normal, Ihre Gene sind es aber nicht.
Ich habe dazu eine ganz andere Vorstellung:
Der Mensch wird krank, wenn er ein Leben führt, das nicht seinem genetischen Erbe entspricht.
Mit anderen Worten:
  • Ihre Gene sind normal, Ihr Lebensstil entspricht diesen aber nicht
Meiner Erfahrung nach, sind Ärzte durchaus bereit denLebensstil des Patienten zu betrachten. Allerdings scheinen sie sich da dann eher auf die psychsche Ebene zu konzentrieren. Und wenn man Glück hat, dann bremsen sie einen in den verschiedenen Eigenversuchen wenigstens nicht auch noch aus.

Ich hatte mich gewissermassen arrangiert/abgefunden. Ich habe bewußt nichts geändert, Ich war einfach krank. Jetzt lebe ich tatsächlich nahezu ohne Migräne. Das KANN ja garnicht sein, nicht wahr. Tja, es ist aber.

Bei ihm geht es in ganz weiten Strecken (ganz bin ich nicht durch) um Blutzuckerschwankungen, hormonelle Wechselwirkungen und die Abhängigkeit des Gehirns von der Ketolyse.

Wenn ich meinem Rätsel, was bei mir vor 15 Monaten in Bezug auf die Migräne passiert ist näher komme, dann werde ich hier berichten.
Und ich hoffe sehr, dass auch andre Betroffene ihre Erfahrungen hier mit mir/uns teilen.

Einen schönen Tag Euch :)
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leonardo
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Re: Migräne

Beitragvon leonardo » 14. März 2017, 08:09

Hallo Kakadu,
meine Probleme mit Migräne sind schon etwa 25-30 Jahre her. Damals hatte ich starken beruflichen Stress und die Migräne meldete sich regelmäßig am Wochenende, wenn es ruhiger wurde. Meine Migräne hatte damals sicher eine starke psychische Komponente, aber das muss ja nicht bei jedem so sein.

Mein ganz persönlicher Eindruck: Unser Gehirn kommt bei bestimmten Problemen einfach besser mit Ketonkörpern als Treibstoff klar. Meine Kandidaten: Alzheimer, Epilepsie und Migräne. Zumindest für die Epilepsie ist die Wirksamkeit der ketogenen Ernährung schon seit langem gut belegt.

Lebensstiländerungen sind leider schwierig und so ist es nicht nur für den Arzt leichter, einfach eine Pille zu verschreiben. Viele Patienten denken genauso.

Ich hoffe, du findest hier einen fruchtbaren Austausch. Das Thema Gesundheit und Ernährung ist unendlich spannend!

Viele Grüße
Leo

badera
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Re: Migräne

Beitragvon badera » 14. März 2017, 09:29

Krankheit und Heilung
In der Medizin setzt sich immer mehr der Gedanke durch, dass der Mensch eine genetische Grundausstattung duch hat, die idealerweise ein beliebig flexibles Leben ermöglicht. Insoweit kennt nicht nur die Menschheit keine Grenzen, sondern der einzelne Mensch ebenso.
Indiesem Rahmen istes dann, bis auf wenige Ausnahmen (zum Beispiel Tabak, Alkohol, Drogen), ziemlich egal, ob Sie täglich mehrere Liter Limonadetrinken oder versuchen einen halbwegs gesunden und überlegten Lebensstil zu führen. {....}

Mit anderen Worten:
  • Ihr Lebensstil ist normal, Ihre Gene sind es aber nicht.
Ich habe dazu eine ganz andere Vorstellung:
Der Mensch wird krank, wenn er ein Leben führt, das nicht seinem genetischen Erbe entspricht.
Mit anderen Worten:
  • Ihre Gene sind normal, Ihr Lebensstil entspricht diesen aber nicht
Egal, welche der beiden Annahmen sich als korrekt erweisen wird - entscheidend ist, dass "Lebensstil" und Gene zueinander passen. Da wir unsere Gene nicht ändern können, unseren Lebensstil jedoch sehr wohl, ist klar, an welchem Hebel wir ansetzen können und sollten, wenn erforderlich.
Ich meine, es gibt bereits so einen kleinen Gentest, den man für verhältnismäßig kleines Geld (um 150 €) in oder über Apotheken machen lassen kann. Dort wird wohl u.a. bestimmt, wie der Körper Kohlehydrate verträgt oder ob es mit sonstigen Lebensmitteln Probleme gibt. Wollte ich eigentlich schon längst mal gemacht haben...
Ich hatte mich gewissermassen arrangiert/abgefunden. Ich habe bewußt nichts geändert, Ich war einfach krank. Jetzt lebe ich tatsächlich nahezu ohne Migräne. Das KANN ja garnicht sein, nicht wahr. Tja, es ist aber.
Jetzt wo Du es sagst - es ist schon eine Weile her, seit ich das letzte Mal Kopfschmerzen hatte. Sonst waren sie früher bei mir regelmäßig 1x pro Woche Gast. Seit wann das nicht mehr der Fall ist und warum, kann ich ebenfalls nicht sagen, es hat jedenfalls nichts mit der Umstellung zu tun, die kam erst später.

kakadu
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Re: Migräne

Beitragvon kakadu » 14. März 2017, 18:45

Hallo Leo und badera!
Ich freue mich, Antworten bekommen zu haben!
meine Probleme mit Migräne sind schon etwa 25-30 Jahre her. Damals hatte ich starken beruflichen Stress und die Migräne meldete sich regelmäßig am Wochenende, wenn es ruhiger wurde. Meine Migräne hatte damals sicher eine starke psychische Komponente, aber das muss ja nicht bei jedem so sein.
Ist unser Lebensstil nicht immer auch psychisch? Und allein durch diese verbale Aufteilung in psyche und soma versuchen wir uns eine Einteilung zu schaffen, die nicht da ist. Ohne Soma keine Psyche und ohne Psyche keine Soma.

Aber ich hatte mich da ungenau ausgedrückt. Ich habe diese Reaktion immer auch als ein "ich kann Ihnen da nicht weiterhelfen" empfunden. Das wurde aber nicht ausgesprochen, stattdessen wurde mein Problempacken anders bezeichnet, etwas größer gemacht und mir wieder in die Hand gedrückt.
Mein ganz persönlicher Eindruck: Unser Gehirn kommt bei bestimmten Problemen einfach besser mit Ketonkörpern als Treibstoff klar. Meine Kandidaten: Alzheimer, Epilepsie und Migräne. Zumindest für die Epilepsie ist die Wirksamkeit der ketogenen Ernährung schon seit langem gut belegt.
Ich war vorein paarWochen überrascht, dass im Netz sooo viel zu finden ist.
Lebensstiländerungen sind leider schwierig und so ist es nicht nur für den Arzt leichter, einfach eine Pille zu verschreiben. Viele Patienten denken genauso.
Ich möchte schon gerne die Wirkung garantiert kriegen, bevor ich mich darauf einlasse :) , meinst Du das?
Im Laufe derZeit kommt auch die Ernüchterung, weil so vieles schon nicht geholfen hat.

Interressant finde ich auch den Konflikt der Patienten den P. Mersch so beschreibt (Vorwort Seite xiv):
""Wenn mein Lebensstil meine Erkrankung entscheidend beeinflussen kann, dann heißt das ja, dass ich selber Schuld bin"
geradebezüglich dem letzten Punkt reagieren viele Patienten sehr empfindlich: Sie wollen nicht Schuld an Ihrer Erkrankung sein."
Auch verständlich,nicht wahr. Sie sind es ja auch nicht.
Jetzt wo Du es sagst - es ist schon eine Weile her, seit ich das letzte Mal Kopfschmerzen hatte. Sonst waren sie früher bei mir regelmäßig 1x pro Woche Gast.
Ersteinmal zur Klärung: schreibst Du hier von Kopfschmerzen oder von Migräne?

Liebe Grüße
vom Kakadu
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badera
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Re: Migräne

Beitragvon badera » 14. März 2017, 22:38

Jetzt wo Du es sagst - es ist schon eine Weile her, seit ich das letzte Mal Kopfschmerzen hatte. Sonst waren sie früher bei mir regelmäßig 1x pro Woche Gast.
Ersteinmal zur Klärung: schreibst Du hier von Kopfschmerzen oder von Migräne?
So heftige Kopfschmerzen, dass ich sie durchaus als Migräne bezeichnen würde.

kakadu
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Re: Migräne

Beitragvon kakadu » 14. März 2017, 22:48

So heftige Kopfschmerzen, dass ich sie durchaus als Migräne bezeichnen würde.
Du weißt, dass es Migräne ohne Kopfschmerzen gibt?

Und warst mit Deinen Kopfschmerzen beim Arzt und es wurde dort als Migräne diagnostiziert? Oder Duhast es dadurch getestet, dass die Kopfschmerzen duch Ergotamintatrat (wenn es schon längerherwar) oder Triptane verschwunden sind?
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badera
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Re: Migräne

Beitragvon badera » 15. März 2017, 00:04

Du weißt, dass es Migräne ohne Kopfschmerzen gibt?
Jap.
Und warst mit Deinen Kopfschmerzen beim Arzt und es wurde dort als Migräne diagnostiziert? Oder Duhast es dadurch getestet, dass die Kopfschmerzen duch Ergotamintatrat (wenn es schon längerherwar) oder Triptane verschwunden sind?
Für sowas gehe ich nicht zum Arzt, zumal das ja auch nicht regelmäßig auftrat. Einher gingen in schweren Fällen mit den Kopfschmerzen auch Übelkeit und Sehstörungen, allerdings keine Überempfindlichkeit gegen Licht, was m.W. oft typisch bei Migräne ist.

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Re: Migräne

Beitragvon KungFuPanda » 15. März 2017, 09:16


Interessant finde ich auch den Konflikt der Patienten den P. Mersch so beschreibt (Vorwort Seite xiv):
""Wenn mein Lebensstil meine Erkrankung entscheidend beeinflussen kann, dann heißt das ja, dass ich selber Schuld bin"
geradebezüglich dem letzten Punkt reagieren viele Patienten sehr empfindlich: Sie wollen nicht Schuld an Ihrer Erkrankung sein."
Auch verständlich,nicht wahr. Sie sind es ja auch nicht.
das könnte man auch anders sehen - wenn ein gewisses Maß an "Leidensdruck" überschritten wird:
die plötzliche Möglichkeit, selbst etwas bewirken zu können. Etwas, das mir kein Arzt abnehmen kann,
was andererseits aber auch nicht durch heftige Medikamente, Operationen, Nebenwirkungen, Komplikationen etc. verpfuscht werden kann.
Also ein Strohhalm.

Ich selbst habe so oft Migräne, dass es mehr Tage MIT sind als ohne.
Trotzdem ist es natürlich "schrecklich", dieses Gefühl, "es schon wieder ausgelöst zu haben", durch irgend etwas. Das Gefühl, versagt zu haben oder nicht diszipliniert genug gewesen zu sein -
oder nicht intelligent genug, um endlich herauszufinden/zu erkennen/zu verstehen, was es denn IST, was es schon wieder ausgelöst hat.

Ich vertrage keine Schmerzmittel und auch die Prophylaxe-Mittel nicht. Daher bleibt mir nur diese Eigenverantwortung. Aber die gebe ich nicht her.

Gestern sagte meine Mutter mir am Telefon, der Leiter ihrer Sportgruppe sei so ein Gesundheitsapostel und der habe im Kurs gesagt, dass Kohlenhydrate gegen Migräne wirken, sie sollten doch mal nachlesen, man würde da Artikel im Netz finden!
meine Mutter ist Ärztin.
Sie war total beleidigt, als ich versucht habe, ihr zu erklären, dass es bei mir das Gegenteil bewirkt und hat dann das Gespräch "verschnupft" beendet. wahrscheinlich habe ich es nicht sehr gut gemacht, also die Diskussionsebene war irgendwie nicht so gut.
Oh, schon wieder Schuldgefühle :o :-o ;-)

Es hat eine lange Geschichte, dass meine "Essensmacke" mir vorgeworfen wird als Auslöser aller meiner Probleme.
Als ich 10 war, wurde das Essen zuhause auf Vollkorn und fanatisch vegetarisch umgestellt. 1,5 Jahre später hatte ich tatsächlich eine Macke. Oder 1000 :D
Meine Schwester hat auch öfters Migräne, sie isst dann Eis und trinkt Saftschorle, Cola etc., das hilft ihr.
ich kann nicht "rechtfertigen", dass ich das nicht mache.
In besagtem Telefonat gestern hatte ich versucht, meiner Mutter zu erklären, dass KH bei mir zwar vielleicht erst kurzfristig helfen, dass dann aber der BZ absackt und neue Migräne kommt und dann immer so weiter.
Ich kann nicht besser argumentieren oder erklären, warum das bei mir nicht "funktioniert", was andere propagieren.
Also stehe ich wieder so da, dass ich eben gestört sei, da fällt schon auch mal das Wort "Essstörung".

sie verachten es, dass ich Fleisch esse. Viel Fleisch. Viel Butter.
sie werfen mir vor, dass ich so oft Migräne habe. Die Argumentation scheint so zu sein, dass meine Ernährung das Problem ja nicht beseitigt, also soll ich KH essen, weil das ja Leuten hilft.
Eigenverantwortung ist hartes Brot (ooooppps :D )

Manchmal ist die Migräne so furchtbar, dass ich in Ausnahmefällen Äpfel esse (wegen Übelkeit und Hunger gleichzeitig).
Aber die Herangehensweise mit Schokolade, Limo und Cola - die mache ich nicht.
Ich tippe momentan auf: Histamin und andere biogene Amine (im Fleisch, wenn es nicht superfrisch ist), Tyramin (in Milchprodukten), Hormone und Stress/Druck.
Stichwort Tyramin: im Quark. Leider. ich esse ihn soo gerne. Aber kriege blöderweise garantiert Migräne davon. Von Käse sowieso. Blöde Eigenverantwortung. Verdammtnochmal ;-)
Ja, man kann sagen, ich bin "selbst schuld", wenn ich ihn dann trotzdem esse. Aber die Schuldebene ist doch dann eigentlich nicht wichtig. Es geht darum, zu entscheiden, ob das xy-Essen wertvoller ist als die Möglichkeit, das Symptom "Migräne" vielleicht zu mindern oder gar zu beseitigen (falls es nicht noch andere Auslöser gibt).

Und: nobody is perfect.
Hunger/Unterzucker macht auch Migräne, und manchmal geht nicht alles optimal.

Vorwürfe und Schuldzuweisungen machen auch Migräne ;-)
und Fanatismus vielleicht auch.

Rainer
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Re: Migräne

Beitragvon Rainer » 15. März 2017, 23:17

Gestern sagte meine Mutter mir am Telefon, der Leiter ihrer Sportgruppe sei so ein Gesundheitsapostel und der habe im Kurs gesagt, dass Kohlenhydrate gegen Migräne wirken, sie sollten doch mal nachlesen, man würde da Artikel im Netz finden!
Hallo Panda,

hier wird auf so einen Artikel verwiesen und gleich ein bisschen dazu diskutiert.

Ich finde es schlimm, dass ein Migräne-"Spezialist" in dieser Weise die Fakten beiseite schiebt und so einen Blödsinn verbreitet. Gut, dass du dich von den Anfeindungen aus deiner Familie nicht in diese Richtung beeinflussen lässt - das ist bestimmt nicht einfach für dich.

LG Rainer
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Re: Migräne

Beitragvon KungFuPanda » 16. März 2017, 08:26

Hallo Panda,

hier wird auf so einen Artikel verwiesen und gleich ein bisschen dazu diskutiert.

Ich finde es schlimm, dass ein Migräne-"Spezialist" in dieser Weise die Fakten beiseite schiebt und so einen Blödsinn verbreitet. Gut, dass du dich von den Anfeindungen aus deiner Familie nicht in diese Richtung beeinflussen lässt - das ist bestimmt nicht einfach für dich.

LG Rainer
Lieber Rainer,
vielen Dank für den Link und den Hinweis -
und irgendwie hilft es mir schon sehr, dass Du offensichtlich diese bizarre Situation verstehen kannst! Da es mir wirklich oft sehr schlecht geht (bei fast täglicher Migräne), kam ich echt ins Schleudern. Meine Eltern sind BEIDE Ärzte und schieben logischerweise alles auf mein aus-der-Reihe-Tanzen, meine ältere Schwester propagiert vegane Ernährung und ich bin die Böse Gestörte, die jeden Tag Fleisch isst.
Ich werde mir mal in Ruhe Deinen Link durchlesen.
Klar: wenn die Migräne kommt, bemerke ich Gelüste auf Schokolade, Eis, Spaghetti. manchmal registriere ich diese sehr spezifischen Gelüste als Zeichen, dass es schon wieder losgeht. keine Sorge, ich gebe denen nicht nach. das Schlimmste, was ich an KH esse, sind saure Äpfel und Joghurt in heftigen Migräneanfällen. Aber es macht mir trotzdem zu schaffen, wenn mir eine Essstörung unterstellt wird und der KH-Verzicht als Ursache für diesen Schlamassel herangezogen wird.


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