OMAD

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Silly Lilly
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Re: OMAD

Beitragvon Silly Lilly » 6. März 2018, 12:54

Hallo ,
mal wieder zum Thema . Heute morgen mein 40 Stunden Fasten beendet . Hat wunderbar funktioniert . Mein BZ hat gestern abend gezickt , da mir das Schicksal mal wieder in den Bauch getreten hat . Dennoch habe ich durchgehalten und bin heute mit einem BZ von 5.3 aufgewacht . Minus 1.4 KG , heute wird mit Sicherheit die Haelfte wieder draufkommen , da ich drei Mahlzeiten plane . Ich fuehle mich grossartig .
Ich moechte jedem raten nicht nur Jason Fungs Buch zu lesen . Es gibt noch so viel ueber das Fasten zu erfahren und zu lernen . Informiert euch und entscheidet dann wie ihr vorgeht . Jeder ist anderes und jeder macht andere Erfahrungen .

LG
Lilly

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datBea
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Re: OMAD

Beitragvon datBea » 6. März 2018, 13:11

Das klingt super, Lilly. Gut zu wissen dass man es mit BZ Kontrolle hinkriegt.


Ja, mehr darüber lesen würd ich auch gern. Es gibt ein Sequel (?) von Jason und einen Jimmy.... ich nun wieder mit meinem Namensgedächtnis. Die Probe (auf dem Kindle geht das ) liest sich nicht schlecht, aber eher ... wie sag ichs meinem Kinde... storymäßig denn fundiert. Allerdings hört die Probe ja auch einfach an einer Stelle auf lach. Wer weiß vielleicht tu ich dem Buch ja auch Unrecht.
Kennt das jemand?
Oder gibt es sonstige Literaturempfehlungen in die Richtung?

Bei mir läuft das entspannt. Es ist Mittag und ich habe noch kein schreiendes Bedürfnis nach Brühe und Kaffee... ich trink jetzt erst noch nen Tee. Ist hier aber ja auch ohne Belastung. Unterwegs .... muss ich noch testen und mir was einfallen lassen.

Am Wochenende bin ich in Gruppe unterwegs, da werd ich wohl pausieren. Ohne Teekocher und Wärmeplatte für die Brühe wär es unvernünftig. Ach schaun wir einfach mal.

Silly Lilly
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Re: OMAD

Beitragvon Silly Lilly » 6. März 2018, 13:39

Hallo Bea ,
du mit deinem Typ2 wirst noch mehr Vorteile haben . Das wichstigste am Fasten ist , es muss in dein Leben passen . Schau mal auf youtube , da gibt es sehr viel zum Fasten .
Jimmy Moore ist sehr bekannt in USA , hat da auch ein eigenes Forum , bin da auch Mitglied . Ein sehr lustiger Mensch . Klar , dass der auf dem Fastenzug aufsteigt .

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datBea
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Re: OMAD

Beitragvon datBea » 6. März 2018, 13:55

Danke für den Tipp mit YouTube Lilly.

Das ist ja das Entspannte: das passt. Ich war noch nie ein Frühstückstyp, außer am Wochenende spät mit dem Hasen, und dem steht ja nichts im Wege!
Das Einzige was ich halt skeptisch beäuge: ich soll ja zurzeit eine bestimmte Dosis an Tabletten nehmen - das lässt sich schlecht steuern, wenn die Zeit dann mal zu lang würde.
Im Augenblick kaschier ich es damit, dass ich nicht morgens sondern mittags eine von zweien und dann abends vor dem großen Fressen (quatsch. Da geht nicht mehr rein als sonst lach) die vom Doc geplante Dosis.
Aber ich hoffe da tut sich in Kürze noch was.

Duftrausch
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Re: OMAD

Beitragvon Duftrausch » 6. März 2018, 14:41

Fasten ist ja nun etwas, auf das der Mensch schon sehr lange trainiert wurde. Umgekehrt muss man sich fragen, ob sechs Mahlzeiten am Tag denn so klasse sind- nein, natürlich nicht- aber auch drei? Durch den Fettstoffwechsel ist Fasten möglich. Ich finde es überhaupt sehr gut zusammen passend mit lchf. Fasten ist für mich im Prinzip die ketogene Krone auf das lchf. Man darf nur Essstörungen und Fasten nicht in einen Hut werfen. Wer eine Essstörung hat, der soll ja auch nicht fasten, aber alle anderen werden dadurch auch keine entwickeln. Ich würde ja zum Beispiel gerne mehr essen während einer Mahlzeit, aber satt ist doch satt. Wenn man sich auf eine, oder zwei Mahlzeiten einpendelt, dann ist das doch auch natürlich und das angestrebte Ziel von lchf.
-30

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Re: OMAD

Beitragvon Tapps » 6. März 2018, 16:38

ein Sequel (?) von Jason und einen Jimmy.... ich nun wieder mit meinem Namensgedächtnis. Die Probe (auf dem Kindle geht das ) liest sich nicht schlecht, aber eher ... wie sag ichs meinem Kinde... storymäßig denn fundiert. Allerdings hört die Probe ja auch einfach an einer Stelle auf lach. Wer weiß vielleicht tu ich dem Buch ja auch Unrecht.
Du meinst das Fastenhandbuch von Dr. Fung und Jimmy Moore. Ich hab es gelesen. Mir persönlich
hat es nicht viel weitergeholfen, da fand ich die Schlankformel besser. ;)

Bea, Fung schreibt, dass du mit Diabetes 2 unbedingt in Absprache mit deinem Arzt fasten solltest.
Da das Insulin ja irgendwann (hoffentlich) sinkt. Dann muss deine Dosis angepasst werden, aber das
weißt du ja sicher. :)

Lilly, super Ergebnis. 40 Stunden sind krass.

Duftrausch, ich finde das Fasten und Keto passt sehr gut zusammen. Und es geht ja um mehr als ums
Abnehmen, findet ihr nicht? ;;)

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Re: OMAD

Beitragvon datBea » 6. März 2018, 16:50

Hey Tapps,


ja, deswegen möchte ich im Moment auch nicht länger fasten als 24 Stunden. Den BZ mess ich häufiger als sonst, ich, den Doc lass ich erst mal außen vor. Bisher geht's. Augen auf im Straßenverkehr heißt es.

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Re: OMAD

Beitragvon Tapps » 6. März 2018, 17:06

Ok, dann ist ja alles gut. :)

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Re: OMAD

Beitragvon Anne » 6. März 2018, 19:57


Was ihr da macht, würde für mich Folgendes bedeuten:
A. Zwanghaftes Kaloriendefizit ODER ABER
B. Vorprogrammiertes Binge-Eating

Trifft A. zu, dann nimmt man logischerweise rasant ab, jedoch wie lange mag und kann man das durchhalten und was passiert danach dann wieder? Gerade bei Leuten, die zu Ernährung evtl. ihr ganzes
Leben schon ein gestörtes Verhältnis haben?

Was B. zur Folge hat, dürften viele Diätgebeutelte hier leicht erraten können und von sich selbst nur zu gut kennen...
Möchte da doch gerne nochmal drauf zurückkommen, denn das, was Lisa da angesprochen hat, geht mir auch schon seit längerem durch den Kopf.

Zunächst mal: Ich möchte niemandem das IF oder OMAD madig machen. IF hat in einem bestimmten Rahmen sicher seine Berechtigung und offensichtlich ist es bei Diabetes, wie Silly Lilly beweist, ein Weg, den Insulinbedarf zu senken. Auch wenn es um das Thema Autophagie geht, ist IF sicher interessant.

Was mir zunehmend Bauchschmerzen bereitet, ist, welche Wellen das Thema schlägt und welche (in meinen Augen ungesund extreme) Züge das zum Teil annimmt.
Teilweise habe ich den Eindruck, dass IF für einige ziemlichen Stress bedeutet. Mein Eindruck ist, dass es inzwischen fast komisch kommt, wenn jemand kein IF macht. Plötzlich heißt es auch in vielen TB nur noch: "Dr. Fung sagt..."
Dr. Fung in allen Ehren - aber 1. ist er kein LCHF-ler, 2. widerspricht sich der gute Mann in seinem Buch teilweise selbst oder lässt bestimmte Dinge einfach unberücksichtigt.

Das, was Lisa anspricht, ist eben auch meine Sorge. Dass über einen längeren Zeitraum unterkalorisch gegessen wird, sofern man nicht über sein natürliches Sättigungsgefühl hinaus essen kann oder mag.
Denn seien wir mal ehrlich: Für einen "normalen" Magen sind 1.700 kcal oder mehr ganz schön happig zu einer Mahlzeit. (Btw: hab es letzte Woche selbst ausprobiert. Mir war so so so übel anschließend, DAS will ich so nicht mehr für mich!!!)

Oder aber, und da kommt Punkt B. von Lisa ins Spiel: jemand hat eh mit Binge eating zu kämpfen, und dem spielt die eine riesige Mahlzeit, eben OMAD, in die Karten. Damit löst sich aber sein Essproblem nicht. Es verlagert sich nur. Was passiert, wenn das OMAD irgendwann nicht mehr ausreicht?
Gerade diesen Punkt darf man meiner Meinung nach hier in diesem Forum nicht unterschätzen. Ich kann das nicht beziffern, aber von meinem Gefühl her sind doch die allermeisten, die wegen massivem Übergewicht (nicht wegen anderer gesundheitlicher Probleme!) hierhergefunden haben, vorbelastet, was Essstörungen angeht.

Und an diesem Punkt macht mich OMAD echt auch traurig. Denn das lenkt den Fokus von LCHF, und damit der Rückkehr zu einem gesunden Essverhalten, weg.

Jetzt könnt ihr gerne einwenden, dass das ja auch immer wieder betont wird. Dass OMAD nicht für Menschen mit Essstörung geeignet sind, unter anderem. Ganz ehrlich? Wäre ich nochmal Anfänger, würde ich diese Warnungen überlesen. Für mich würde nur zählen, was angesehene, aktive und erfolgreiche Mitglieder dieses Forums über OMAD, IF und Fung berichten - und mich dem anschließen.

Persönlich finde ich es echt schade, dass in den letzten Wochen der Fokus vom normalen LCHF weggerückt wird. Für mich fühlt es sich an, als sei LCHF nur noch etwas wert in Verbindung mit IF/OMAD/Fung.
Sicher kann man das kombinieren. Aber ganz sicher hat LCHF allein schon eine sehr positive Wirkung auf eine mögliche Insulinresistenz. Anders kann ich mir nicht erklären, warum hier teilweise Zentnerweise abgenommen wird.
Es steht und fällt natürlich damit, wie strikt ich mich an die Vorgaben von LCHF halte. Wer sich tonnenweise Nachbauten reinzieht, mit Zuckerersatz und Co, kaum Gemüse isst und dafür Mipro-Junkie wird - gut, der wird vielleicht nicht die Erfolge einfahren wie jemand, der sich an die Empfehlungen des Flyers hält.

So, und nur für den Fall, dass sich jemand die Frage stellt:
Ja, ich habe Fung gelesen.
Ja, ich habe auch diesen Thread von Anfang an mit gelesen.
Ja, ich lese auch die allermeisten TB, auch wenn ich zur Zeit aus persönlichen Gründen etwas stiller geworden bin.

LG, Anne
-53 kg, mehr auf meinem Blog: www.volle-kanne-gesund.de

Die unter www.LCHF.de angebotenen Dienste und Inhalte sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und können in keinem Fall professionelle Beratung oder die Behandlung durch einen Arzt ersetzen.

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Re: OMAD

Beitragvon WeightLossRio » 6. März 2018, 20:08

Mensch, ihr seid ja drauf *rolleyes*

Ich leide seit 15 Jahren an der Binge Eating Störung. Und ja, diagnostiziert. Nichts half richtig, weder Psychotherapie noch so viele andere "Diäten".

Seit ich IF bzw. OMAD mache, sind nicht nur meine Depressionen wie weggeblasen, sondern ich bin seit über 15 Jahren endlich frei von diesen Bingeanfällen.

Was hier teilweise im Thread gesagt wurde begründet sich auf Uralt denken, schlechte bzw. veraltete Studien und auf med. Fakten die schon 20-30 Jahre alt sind.

Einfach mal über den Tellerrand schauen bringt oft fantastische Erkenntnisse.

Also lasst euch nicht so einen Quatsch erzählen hier.

Ich bin pro IF & OMAD
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