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Silly Lilly
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Re: OMAD

Beitragvon Silly Lilly » 26. Januar 2018, 19:00

Hallo Anne ,

hab das Buch nicht . Was sagt der gute Mann ueber die Ketose ?

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Einfach-nur-Anne
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Re: OMAD

Beitragvon Einfach-nur-Anne » 26. Januar 2018, 19:03

Hallo Anne ,

hab das Buch nicht . Was sagt der gute Mann ueber die Ketose ?
Ich kann noch nicht viel dazu sagen, da ich noch nicht so viel gelesen habe, melde mich aber dazu noch mal, wenn nicht vorher jemand anderes schreibt.
Ich sein

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Re: OMAD

Beitragvon Silly Lilly » 26. Januar 2018, 19:14

Ich sehe gerade , es ist kein LCHF Buch . Er wird wohl nur auf reduzierte KH gehen . Das ist nichts fuer mich . Damit halte ich meinen BZ nicht in Schacht . Ich denke mal fuer die " normal Gesunden " ist es trotzdem eine Chance und eine Erfahrung . Macht weiter und berichtet von euren Erfahrungen .


Alles Gute

Lilly

Duftrausch
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Re: OMAD

Beitragvon Duftrausch » 26. Januar 2018, 19:16

er sagt, einzig Fasten bringt die Insulinresistenz weg. Je öfter man fastet, umso besser funktioniert der Insulinspiegel wieder.
-30

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Einfach-nur-Anne
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Re: OMAD

Beitragvon Einfach-nur-Anne » 27. Januar 2018, 09:14

Ich sehe gerade , es ist kein LCHF Buch . Er wird wohl nur auf reduzierte KH gehen . Das ist nichts fuer mich . Damit halte ich meinen BZ nicht in Schacht . Ich denke mal fuer die " normal Gesunden " ist es trotzdem eine Chance und eine Erfahrung . Macht weiter und berichtet von euren Erfahrungen .


Alles Gute

Lilly
Liebe Lilly,
ich sag mal etwas zugespitzt - es geht eher darum, dass es weniger darum geht, was wir essen, sondern wann - von den verschiedenen "Diätformen" spricht er tatsächlich eher positiv von LCHF, auf jeden Fall ist es so, dass man so weiteressen kann - unterstützt ja das Prinzip des Fastens, das ja auch in die Ketose bringt. Das ist letztlich auch das, was er über Ketose schreibt, dass das eine Alternative Energieform ist. Er benennt das nur selten, aber wenn man das weiß, schwingt es immer mit. Das Fasten bringt eben auch in Ketose.

Liebe Grüße,

Anne
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Silly Lilly
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Re: OMAD

Beitragvon Silly Lilly » 27. Januar 2018, 09:33

Hallo Anne ,
lieben Dank fuer deine Rueckmeldung . Jason ist ein Fan von LCHF . Ich habe ihn auf einem Diabetes Treffen grhoert und er ist sehr oft in Dr Bernsteins Forum anwesend .
Fasten muss nicht zur Ketose fuehren , da hier ja das Kaloriendefizit zuschlaegt . Es gibt so viele , die die Essensfenster als Chance nehmen mal richtig zuzuschlagen . Wenn ich nur eine Mahlzeit am Tag esse , ist die konform und auch die Mengen sind nicht uebermaessig .
Ich wede noch bis Ende Januar weitermachen und dann entscheiden wie es weitergeht . Es ist eine gute Sache aber nicht auf Lebenszeit .

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Einfach-nur-Anne
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Re: OMAD

Beitragvon Einfach-nur-Anne » 27. Januar 2018, 09:39

Moin zusammen,

ich habe gestern ziemlich viel gelesen und auch wenn ich mir noch nicht die Mühe gemacht habe, die Quellen zu checken, bin ich schon mal positiv beeindruckt, dass er im Text selbst auch bei Inhalten schreibt, dass es dazu keine guten Studien gibt. Er scheint also wirklich selektiv zu sein.

Mein Fazit ist, dass ich auf jeden Fall erst mal dran bleiben werde. Was mich sehr fasziniert, sind die Untersuchungen über den Zusammenhang zwischen Insulin und Zu- und Abnehme und das bei ganz verschiedenen Kalorienwerten. Ich habe noch nie so deutlich dargelegt bekommen, wie gering die Rolle der Kalorien ist.
Bislang war ich dem Aspekt gegenüber immer sehr skeptisch, weil mich alle thermogenetischen Argumente nicht überzeugt haben, aber der Zusammenhang mit Insulin leuchtet mir ein und haut mich auch ein wenig um.....

Was die Fastendauer angeht, bin ich noch etwas unentschieden - er spricht gegen Ende von dem 24h oder 36h Rhythmus - in den Ausführungen vorher wird aber deutlich, dass die positivsten Effekte eher bei etwas längerem Fasten einsetzen- aber da gilt vielleicht einfach der Kompromiss aus dem Optimum um dem, was sich realisieren lässt. Ich werde mit Sicherheit auch mal versuchen etwas länger als 24h zu fasten, aber erst mal möchte ich mich damit sicher genug fühlen. Gestern habe ich mich schon sehr auf mein Abendessen gefreut, obwohl ich zwischendurch auch gemerkt habe, dass ich das jetzt nicht dringend brauchen würde.
Was mir extrem gut gefällt ist, dass er klar macht, dass es ins Leben passen muss, dass man Feiern genießen soll und nicht versuchen soll dann zu fasten - dass es aus der Urzeit einen natürlichen Rhythmus gibt, den es bei uns nicht gibt, aber ein Hin und Her gibt es bei uns auch und das ist lebendig.
Ich merke, dass ich mich sehr wohl dabei fühle, jetzt kein unumstößliches Gesetz aufzustellen. Das ist etwas, was mir vorher so oft Probleme bereitet hat - ich kann sehr konsequent sein - bis zum totalen Einbruch. Gut, ich denke, so gilt es jetzt nicht mehr für mich, aber ich finde es einfach entspannend, dass es lebendig und nicht so strikt angelegt ist.

Was mich leider sehr geärgert hat ist das, was er zum Sport schreibt. Ernährung macht 95% aus, Sport nur fünf (er relativiert später dadurch, dass er von anderen positiven Eigenschaften als dem Kalorienverbrauch schreibt).
Zunächst führt er Studien an, nach denen in der gleichen Bevölkerung die Dauer des absolvierten Sports zugenommen hat und trotzdem das Gewicht in der Bevölkerung hochgegangen ist - was für ein - sorry - bullshit - es kann bei der Formulierung so sein, dass die Sportler extrem abgenommen haben, die Nichtsportler zu...
Es gibt dann noch bessere Argumente gegen die Wirksamkeit von Sport - deren Begründung ist dann aber primär kompensatorisches Essen. Und da bin ich an dem Punkt, der mich schon so oft gestört hat - natürlich nehme ich nicht ab, wenn ich esse, was ich durch den Sport zusätzlich verbrauche - gar keine Frage! Aber man kann doch nicht sagen, dass Sport nicht beim Abnehmen hilft, weil die Leute dann essen - wenn ich Sport mache und nicht mehr esse, dann wirkt er auch entsprechend - vielleicht nicht 1:1 rechnerisch, aber wirken eben schon. Er führt dann auch noch als Beispiel für Bewegung einen Mann an, der mit 3km/h 45min spazieren geht und dabei - ich glaube es sind 105kcal - verbraucht - jep, dass ich den Gegenwert ziemlich schnell zu mir nehme - keine Frage, aber ich verstehe unter Sport durchaus noch etwas anderes....
Er schreibt später auch noch, dass man während des Fastens sehr gut Sport machen kann - das kann ich ja auch aus meiner Erfahrung bestätigen - je besser der Fettstoffwechsel läuft, um so ausdauernder ist Sport möglich. Da geht er dann aber nicht mehr darauf ein, ob das Abnehmen dann unterstützt wird.
Aber gut - es liegt wohl auch daran, wie amerikanische Bücher geschrieben sind - ziemlich viel schwarz-weiß - auch schreibt er ja, dass (egal welche) Diäten nicht funktionieren - er lässt in seinen Formulierungen keine Ausnahmen zu -wir erleben solche aber durchaus hier im Forum (LCHF ist für ihn auch eine Diät)

Insgesamt finde ich den Kerngedanken jedenfalls ganz ausgesprochen spannend und nachvollziehbar und bin gespannt, was ich bei mir selbst erleben werde.
Lustigerweise habe ich gestern so gedacht, dass ich das jetzt 6 Wochen mache, aber auf keinen Fall länger - dann habe ich mich daran erinnert, dass ich so auch in Paleo/LCHF eingestiegen bin.
Tatsächlich passt das System hervorragend in mein Leben und wer weiß - aber dazu schreibe ich jetzt eher noch in mein TB.

Liebe Grüße,

Anne
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Re: OMAD

Beitragvon Duftrausch » 27. Januar 2018, 09:59

im Großen und Ganzen stimme ich im aber doch zu. Diäten funktionieren nicht, weil man danach wieder zu seiner gewohnten Ernährung zurückkehrt und wieder zunimmt. LCHF funktioniert auch nur, wenn man irgendwie dabei bleibt. Warum sehen wir hier immer wieder Rückfälle mit wahren Kohlenhydratpartys? Wegen des Insulinspiegels. Der erholt sich anscheinend nicht schnell genug, so dass ein kleiner Auslöser reicht, vollkommen auszurasten. Wir nennen es dann Zuckersucht, aber es ist doch der Insulinspiegel.
Ich faste ja seit über 20 Jahren regelmäßig, danach war meine Ernährung immer gesünder als davor. Ich habe auch immer Sport gemacht, was gut ging. Mein Abnehmen war ja nun wegen der Schilddrüse und Unverträglichkeiten behindert.
Aber ich hatte auch immer das Gefühl, dass Sport mir nicht half beim Abnehmen- mit Unterfunktion- ich war ja bevor ich richtig merklich krank wurde, auch schon lange im Sportstudio, mit drei Mal die Woche Kraft-und Ausdauersport und einmal Joggen. Ich nahm nicht an KG ab, wenn sich auch der Körper veränderte.
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Re: OMAD

Beitragvon Einfach-nur-Anne » 27. Januar 2018, 10:18

im Großen und Ganzen stimme ich im aber doch zu. Diäten funktionieren nicht, weil man danach wieder zu seiner gewohnten Ernährung zurückkehrt und wieder zunimmt. LCHF funktioniert auch nur, wenn man irgendwie dabei bleibt. Warum sehen wir hier immer wieder Rückfälle mit wahren Kohlenhydratpartys? Wegen des Insulinspiegels. Der erholt sich anscheinend nicht schnell genug, so dass ein kleiner Auslöser reicht, vollkommen auszurasten. Wir nennen es dann Zuckersucht, aber es ist doch der Insulinspiegel.
Ich faste ja seit über 20 Jahren regelmäßig, danach war meine Ernährung immer gesünder als davor. Ich habe auch immer Sport gemacht, was gut ging. Mein Abnehmen war ja nun wegen der Schilddrüse und Unverträglichkeiten behindert.
Aber ich hatte auch immer das Gefühl, dass Sport mir nicht half beim Abnehmen- mit Unterfunktion- ich war ja bevor ich richtig merklich krank wurde, auch schon lange im Sportstudio, mit drei Mal die Woche Kraft-und Ausdauersport und einmal Joggen. Ich nahm nicht an KG ab, wenn sich auch der Körper veränderte.
Moin Duftrausch,

ich habe in deinem Text mal etwas farblich markiert - ich finde immer, dass man etwas nicht vorwerfen kann, dass es nicht funktioniert, weil es aufhört zu funktionieren, wenn man es nicht mehr macht.
Fung geht mit seinem nicht funktionieren darüber deutlich hinaus und da kann ich ihm auch folgen - er schreibt, dass der Körper (in Untersuchungen beobachtet) einen Setpoint versucht zu halten - die Mechanismen dazu sind für Diätende ganz schön fies, aber nachvollziehbar.

Was den Sport angeht - bin ich halt definitiv ein Beispiel für die Wirkung - und ich sehe die auch doppelt - zum Einen, dass ich immer mehr essen konnte zum Abnehmen als andere und zum anderen als Motivationsfaktor. Ich habe ja nicht abgenommen, um eine andere Kleidergröße zu erreichen, sondern um mich bewegen zu können und das ändert einiges - jedes einzelne Mal, dass ich mich bewege, spüre ich, wie gut es mir tut und das motiviert mich auf dem weiteren Weg.

Was ich inzwischen tatsächlich denke ist, dass ich im letzten Jahr (auch) in der Setpoint-Falle war. Es gibt zwar eine Menge guter Gründe, warum ich im Gewicht stehen geblieben bin und ich bin damit auch völlig ausgesöhnt, aber letztlich war es tatsächlich so, dass immer wieder was runter und dann wieder rauf gegangen ist. Was mich dabei dann nur wundert ist, dass ich über das Jahr gesehen eben gehalten habe - der Setpointlogik hätte es weiter hoch gehen müssen. Deshalb denke ich, dass es mehr Faktoren als die rein hormonellen gibt, die den Setpoint bestimmen. Bei mir war es mit Sicherheit eine Kombination daraus, dass ich eigentlich schon alles und mehr erreicht habe, was ich wollte und dann das Problem damit, dass ich noch nie schlank war - das kommt in meinen Erfahrungen nicht vor und Neues schreckt ab.

Auf jeden Fall merke ich, dass Fung mich einige Dinge neu denken lässt und das finde ich super!
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Re: OMAD

Beitragvon Mieze Schindler » 27. Januar 2018, 10:30

Vielleicht kommen wir jetzt zu weit vom Thema OMAD ab, aber einen Gedanken zum Thema Sport möchte ich noch bringen:
Sport verändert das Körpergefühl. Und das führt zumindest bei mir zu mehr Motivation, am Ball zu bleiben.
Meine Körperhaltung ist besser geworden, was auch optisch schlanker macht; die Muskulatur wächst, das verbraucht zusätzlich Kalorien und ich treibe Sport mit anderen Abnehmwilligen, Stichwort „soziale Kontrolle“.
M.


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