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Duftrausch
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Re: OMAD

Beitragvon Duftrausch » 27. Januar 2018, 11:02

@Anne Ja, es ist einfach vielfältig. Ich habe ja auch erst Stichpunkte draus gelesen- muss erst das Fett-Buch fertig lesen-
Vielleicht erklärt es sich mir dann auch anders. Aber die meisten machen doch Diät und essen danach weiter, dachte, das ist allgemein mit Diät gemeint. LCHF ist ja nicht als kurzfristige Diät gedacht.
Ich schaue ja immer ganz erstaunt und freudig auf Deine Berichte, dass das so gut funktioniert, weil ich eben an mir - mit Erkrankung- gesehen habe, dass es nicht funktioniert. Jetzt geht es bei mir ja auch und ich finde den Sport auch ganz wichtig und ich finde es auch sehr logisch, dass mehr Muskelmasse auch mehr Energie braucht.

Zum Setpoint, der scheint ja erst mal geklärt, jedenfalls bei Mäusen. Ist ja ziemlich neu die Nachricht. Das Mikrobiom ist Schuld. Die Darmbakterien sind da eigensinnig mit dem vorher da gewesenen Gewicht. Da wollen sie den Körper wieder hin bringen und regulieren die Ausbeute aus der Nahrung so, dass man wieder zunehmen muss. Das Ganze dauere mind. sechs Monaten, bis sie bereits seien, das neue Gewicht zu akzeptieren.
Da bei mir immer so einiges nicht funktionierte, Ketose Mist war, auch das Fasten nicht mehr ging, habe ich ja viele LCHF Unterbrechungen gehabt und konnte das Halten schon weitreichend "üben". Fand da ja das fermentierte Gemüse so hilfreich.

So, jetzt aber wieder zu einen Mahlzeit. Morgens habe ich einfach keinen Hunger, mir macht es überhaupt nichts aus, bis Mittags zu fasten (wobei ich überhaupt immer- bis auf die Krankenzeit- gut fasten konnte und lange Nutzen danach noch hatte. Gerne um 14 Tage rum. Ich aber immer von Tag zu Tag schaue, wie fühle ich mich, was brauche ich und dann eben entscheide, ob ich aufhöre)
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Einfach-nur-Anne
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Re: OMAD

Beitragvon Einfach-nur-Anne » 27. Januar 2018, 11:14

Vielleicht kommen wir jetzt zu weit vom Thema OMAD ab, aber einen Gedanken zum Thema Sport möchte ich noch bringen:
Sport verändert das Körpergefühl. Und das führt zumindest bei mir zu mehr Motivation, am Ball zu bleiben.
Meine Körperhaltung ist besser geworden, was auch optisch schlanker macht; die Muskulatur wächst, das verbraucht zusätzlich Kalorien und ich treibe Sport mit anderen Abnehmwilligen, Stichwort „soziale Kontrolle“.
M.
Zustimmung!!!!

Wobei ich Sport tatsächlich jetzt kaum noch unter dem Fokus mache...
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Re: OMAD

Beitragvon Sudda Sudda » 27. Januar 2018, 11:19

Von mir auf jeden Fall auch. Ohne Sport würde mir wesentlich was fehlen. Auch für die Beweglichkeit und gegen rostiges Gefühl im Rücken. Und ich liebe den Gedanken, dass bei Ausdauer neue Kapillare für das hks gebildet werden.
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Re: OMAD

Beitragvon Einfach-nur-Anne » 27. Januar 2018, 11:19

Ich aber immer von Tag zu Tag schaue, wie fühle ich mich, was brauche ich und dann eben entscheide, ob ich aufhöre)
Das finde ich ja spannend! Ich befürchte, wenn ich da von Tag zu Tag schauen würde, würde ich bald abbrechen - aber meine Fastenerfahrungen stammen auch als alten (schlechten) Zeiten...
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Re: OMAD

Beitragvon Sudda Sudda » 27. Januar 2018, 11:20

Und um die Koordination auf Lack zu halten oder überhaupt erst zu kriegen. Oh, was hab ich mit schwindendem Gewicht jedesmal die Balance neu finden und trainieren müssen.
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Re: OMAD

Beitragvon Sudda Sudda » 27. Januar 2018, 11:21

Ich schau auch von Tag zu Tag. Allerdings um zu entscheiden, ob ich eben mit 1 Mahlzeit klar komme oder 2 brauche. Da mach ich mir keinen Druck.
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Re: OMAD

Beitragvon Duftrausch » 27. Januar 2018, 11:26

Das darf man einfach nicht vergessen, es ist eben bei jedem anders.
Bei meinem ersten Fasten habe ich gedacht, ich müsste sterben- KH-Entzug- einen Tag habe ich wirklich nur gelegen und mich gewälzt. Dann war es toll. Ich bin ja nicht so der Gruppenmensch, mache gerne was auf eigene Faust, hatte ein gutes Buch als Anleitung, weshalb ich wußte, dass so eine Krise kommt. Deshalb habe ich durchgehalten. Wäre aber noch ein solcher Tag gekommen, hätte ich abgebrochen und lieber mit Hilfe eines Fasten- Arztes gefastet. Mit der Zeit kommt dann eben das Vertrauen in den eigenen Körper, dass es geht, er es kann. Habe auch gerne Molkefasten gemacht, bis ich merkte, das funktioniert nicht. Nahm kaum ab, fühlte mich dauerhaft schlecht usw. Heute weiß ich ja, dass ich das Milcheiweiß nicht vertrage, damals habe ich eben nur auf meinen Körper vertraut und es nicht mehr gemacht. Vielleicht macht sich da auch das Yoga bemerkbar, da übt man ja immer im Bewusstsein des Körpers und wie es ihm geht.
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Re: OMAD

Beitragvon es Perlsche » 27. Januar 2018, 20:19

Hallo,

gestern habe ich begonnen das Buch von Jason Fung zu lesen, soeben grade beendet, d.h, sicher nicht zum letzten Mal reingeschaut, einzelne Themen werde mir sicher öfter noch anschauen.

Wisst Ihr, ob es eine Möglichkeit gibt, den eigenen Insulinspiegel selbst zu messen? (also evtl. ähnlich einem Blutzuckermessgerät)???
Das fände ich spannend!

Bin jedenfalls gestern am Nachmittag eingestiegen und probiere es für mich aus. Heute 2 Mahlzeiten, 8 Uhr und 18 Uhr, morgens Sauerkraut mit Leberwurst, LC-Brot und Butter, dazu Kaffee mit Sahne und Kokosöl, abends Krautsalat mit Pulled Pork, vor dem Abendessen 2 EL Apfelessig. Zwischendurch nur Leitungswasser. Aktiv war ich auch, Haushalt, Gartenarbeit und Walken, gesamt bisher knapp 17.000 Schritte.

Sehr gespannt bin ich auf Eure Erfahrungsberichte.

V.G.
Carmen
mit LCHF abgenommen
und Diabetes ohne Medikamente im Griff :D

Clean Eating LCHF

was mir nicht gut tut ...kann weg.

Vieles will ich
Manches muss ich
Anderes lasse ich...

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Re: OMAD

Beitragvon Einfach-nur-Anne » 27. Januar 2018, 20:23

Sehr gespannt bin ich auf Eure Erfahrungsberichte.

V.G.
Carmen
Und ich auf deine :)

Das mit Insulin weiß ich nicht - wäre schon spannend - auf der anderen Seite habe ich manchmal das Gefühl, dass man sich mit zu viel Messerei auch verrückt machen kann....
Das Blöde ist ja, dass man keine 1:1 Zuordnung bestellen können wird - das würde die Naturwissenschaftlerin in mir wahnsinnig machen :)
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Re: OMAD

Beitragvon es Perlsche » 27. Januar 2018, 20:38

Sehr gespannt bin ich auf Eure Erfahrungsberichte.

V.G.
Carmen
Und ich auf deine :)

Das mit Insulin weiß ich nicht - wäre schon spannend - auf der anderen Seite habe ich manchmal das Gefühl, dass man sich mit zu viel Messerei auch verrückt machen kann....

Ja, ich fände das spannend, ja man kann sich mit Messen verrückt machen, aber manchmal kann die Messerei auch Sicherheit vermitteln. Wenn der erhöhte Insulinspiegel das Thema (der Nicht-Abnahme) ist, mein Körper einen anderen "Set-Punkt" hat, als mein Kopf, dann wären solche Messungen für mich eine Sicherheit. Daher meine Frage...

L.G.
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