D3 Supplementierung

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grünspan
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Re: D3 Supplementierung

Beitragvon grünspan » 31. Oktober 2012, 18:06

Danke Robert!
Ich möchte meinen Spiegel wegen meiner Krebserkrankung und zur Knochengesundheit doch noch anheben, auch wenn er mit 36 im "ausreichenden" Bereich ist. Ich beginne jetzt mit Tamoxifen und das versetzt mich sozusagen vorzeitig in die Wechseljahre. Ich werde dann zwei Wochen mit 16.000 IE/Tag aufsättigen.
Hältst du die Erhaltungsdosis von 4000 IE für richtig?

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pinkpoison
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Re: D3 Supplementierung

Beitragvon pinkpoison » 1. November 2012, 00:08

Danke Robert!
Ich möchte meinen Spiegel wegen meiner Krebserkrankung und zur Knochengesundheit doch noch anheben, auch wenn er mit 36 im "ausreichenden" Bereich ist. Ich beginne jetzt mit Tamoxifen und das versetzt mich sozusagen vorzeitig in die Wechseljahre. Ich werde dann zwei Wochen mit 16.000 IE/Tag aufsättigen.
Hältst du die Erhaltungsdosis von 4000 IE für richtig?
4000 iE sollten normalerweise reichen, aber genau weißt Du es nur, wenn Du Buch führst und das nächste Messergebnis beim Doc bekommst. Bzgl. Keebserkrankung würde ich Werte in Richtung 90 anpeilen. Es gibt Hinweise aus der Forschung, dass für eine effektive Stärkung der Selbstheilungskräfte Werte in diesem Bereich nützlich sein können. Sehr tragfähig ist aber die Studienlage dazu wohl noch nicht. Da Du mit 90 aber noch unterhalb der bedenklichen Werte liegen würdest, kann es sicher einen Versuch wert sein....

Avocada
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Re: D3 Supplementierung

Beitragvon Avocada » 3. November 2012, 01:21

Schönes Video, aber Dr. Spitz hat einiges nicht erwähnt (was ich, ohne aus dem Handgelenk Quellen nennen zu können, bisher gelernt habe): Erstens: Die Vitamin-D-Synthese funktioniert mit UVB-Strahlen - und genau die werden bei den Sonnenbänken rausgefiltert. Zweitens: Der "böse" Hautkrebs scheint vorwiegend an den Körperstellen zu entstehen, die nicht der Sonne ausgesetzt waren. Drittens: Bei den Vitamin-D-Mangel- bzw. damit zusammenhängenden Zivilisationskrankheiten hat er das Übergewicht vergessen. Es scheint (auch hier nur aus dem Gedächtnis, Quelle habe ich gerade nicht nur Hand) ein Zusammenhang zu bestehen zwischen Vitamin-D-Mangel und der "Unfähigkeit", Übergewicht loszuwerden.

Ich bin ja nur interessierte Laiin, aber ich greife gern solche Informationen auf. Ich habe die gesamte Familie mit durchschnittlich 200.000 IE Vitamin D aufgesättigt, Erhaltungsdosis 5.000 IE täglich - und allen geht es definitiv besser. Und wer abnehmen möchte und eine Stagnation bei der Abnahme hat, könnte ja mal seinen V-D-Spiegel bestimmen lassen...

LG
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Holger
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Re: D3 Supplementierung

Beitragvon Holger » 3. November 2012, 07:40

Über welchen Zeitraum muß man die 200.000 IE nehmen?

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Re: D3 Supplementierung

Beitragvon Avocada » 3. November 2012, 23:27

Manche nehmen die 200 oder 300 T IE zur Aufsättigung auf einmal. Ich habe 10 Tage lang je 20 T IE genommen, weil ich gelesen hatte, dass das die Menge ist, die der Körper durch Sonne selbst synthetisieren kann.

Wichtig nach der Aufsättigung ist natürlich die Erhaltungsdosis, weil wir ja VD auch wieder verbrauchen. Die Frage ist immer, wieviel braucht man denn nun zur Aufsättigung und wieviel zur Erhaltung. Ich habe mal einen Aufsatz gelesen, in dem der Autor (ganz meine Meinung) schrieb, dass es nötig sei, eine sichere Dosis zu finden, die von der breiten Masse ohne Bluttest genommen werden kann. Schaue ich mir den Beipackzettel von Dekristol 20.000 an, dann lese ich dort, dass man erst mit einer Dosis von 40.000 IE täglich über einen Zeitraum von mehreren Monaten in einen toxischen Bereich kommt.

Ich habe es mir deshalb so zurechtgelegt: Zur Aufsättigung, egal wie hoch der Ausgangswert (wenn überhaupt bekannt ist), scheinen pro Kilo Körpergewicht etwa 3.000 IE richtig zu sein, zur Erhaltung dann etwa 100 IE pro kg Körpergewicht täglich. Aber bitte, das ist nur eine Annahme von mir - Nachmachen auf eigene Gefahr! :mrgreen:

Wichtig ist auch der Lifestyle, denn der bestimmt unter anderem auch, wieviel VD man verbraucht. Raucher brauchen mehr als Nichtraucher, Menschen die viele Eier oder viel Fisch essen weniger als solche, die das nicht tun. Da aber immer ein Bereich von... bis angegeben ist, der angestrebt wird (z.B. 30 - 60 ng oder 60 - 90 ng - je nach Philosophie) halte ich es für unbedenklich, ruhig an der oberen Grenze zu dosieren. Kein Arzt käme auch auf die Idee, einem vom Fisch- oder Eieressen oder vom Sonnenbaden abzuraten, weil sonst der VD-Spiegel zu hoch geraten könnte. :roll:

Im übrigen gibt es VD ja in sehr vielen anderen Ländern auch hochdosiert rezeptfrei. Ich weiß nicht, warum das in D nicht so ist, glaube aber nicht, dass die Regulierungsbehörden in den anderen Ländern schlampig(er) und verantwortungslos(er als Deutschland) mit der Bevölkerung umgehen. Was dort erlaubt ist, sollte für uns nicht verboten sein. Im Zweifel handele ich, auch wenn es gegen das Gesetz ist, FÜR meine Gesundheit. Der Ärger, den ich dadurch bekommen könnte kann nicht größer sein als der "Ärger", den mir eine ruinierte Gesundheit einbringt.

LG
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pinkpoison
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Re: D3 Supplementierung

Beitragvon pinkpoison » 5. November 2012, 08:55

Schönes Video, aber Dr. Spitz hat einiges nicht erwähnt (was ich, ohne aus dem Handgelenk Quellen nennen zu können, bisher gelernt habe): Erstens: Die Vitamin-D-Synthese funktioniert mit UVB-Strahlen - und genau die werden bei den Sonnenbänken rausgefiltert. Zweitens: Der "böse" Hautkrebs scheint vorwiegend an den Körperstellen zu entstehen, die nicht der Sonne ausgesetzt waren. Drittens: Bei den Vitamin-D-Mangel- bzw. damit zusammenhängenden Zivilisationskrankheiten hat er das Übergewicht vergessen. Es scheint (auch hier nur aus dem Gedächtnis, Quelle habe ich gerade nicht nur Hand) ein Zusammenhang zu bestehen zwischen Vitamin-D-Mangel und der "Unfähigkeit", Übergewicht loszuwerden.

Ich bin ja nur interessierte Laiin, aber ich greife gern solche Informationen auf. Ich habe die gesamte Familie mit durchschnittlich 200.000 IE Vitamin D aufgesättigt, Erhaltungsdosis 5.000 IE täglich - und allen geht es definitiv besser. Und wer abnehmen möchte und eine Stagnation bei der Abnahme hat, könnte ja mal seinen V-D-Spiegel bestimmen lassen...

LG
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Es gibt durchaus Sonnenbänke, die UVB-Strahlung emittieren - man muss das (hoffentlich kompetente) Personal im Studio gezielt drauf ansprechen.
Was Vitamin-D-Mangel und Übergewicht angeht sind zwei Dinge zu beachten: Übergwicht und Vitamin-D-Mangel korrelieren zwar, was aber noch keine Kausalität begründet. Nach dem gegenwärtigen Stand der Forschung deutet mehr darauf hin, dass Übergewicht eine (Mit-)Ursache) eines Vitamin-D-Mangels ist, als umgekehrt der Vitamin-D-Mangel die Ursache des Übergewichtes, weil Vitamin-D im Fettgewebe abgefangen und gespeichert wird, so dass es nicht im gleichen Maß den 25OHD-Spiegel erhöhen und bei Bedarf nicht in die aktive (hormonähnliche Form des) 1,25OHD umgewandelt werden kann, wie bei Normalgewichtigen.

Wenn man Körperfett reduziert, dann wird dieser gespeicherte Vitamin-D frei und erhöht den 25OHD-Spiegel signifikant. Das muss bei der Supplementierung in jedem Fall mitbedacht werden, wenn man eine Reduktionsdiät macht. Die Größenordnung: Übergewichtigen wird geraten die Dosis eines Normalgewichtigen um 50% (6000iE statt 4000IE) zu erhöhen, wenn sie nicht abnehmen. Was die Reduzierung der Zufuhr angeht, wenn man abnimmt - dazu hab ich leider noch nichts Konkretes gefunden. Je dynamischer der Fettverlust, desto weniger Vitamin-D-Supplementierung wäre wohl die grobe Richtung.

LG Robert

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Re: D3 Supplementierung

Beitragvon Avocada » 5. November 2012, 11:58

Das habe ich zum Thema Vitamin-D-Mangel und Übergewicht gerade gefunden. Aufschlussreich.

Was die Sonnenbänke angeht, hast Du wohl Recht, dazu habe ich LINK DEFEKT - DAHER ENTFERNT VON SUDDA gefunden. Danke! :)

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Re: D3 Supplementierung

Beitragvon pinkpoison » 5. November 2012, 12:59

Aufschlußreich, aber leider halt nur eine von vielen Studien, die nicht alle in die gleiche Richtung zeigen. Die jüngste Arbeit dazu vom März 2012 im angesehen Magazin "International Journal of Obesity" zeigt ein (noch) sehr ambivalentes Bild der Zusammenhänge und eine Aufforderung der Forscher nach Sichtung der Studienlage, mehr in diesem Feld zu forschen:

http://www.nature.com/ijo/journal/v36/n ... 1119a.html

Die naheliegende Schlußfolgerung: "Nimm einfach massiv viel Vitamin-D ein und Du nimmst von selbst ab", wird so nicht klappen, denn schließlich ist auch in Deinem Artikel vom aktiven 1,25-Vitamin-D die Rede. Wie allerdings der Zusammenhang zwischen dem 25-OHD-Spiegel und dem 1,25er konkret modelliert werden muss, ist noch unklar. Sprich: Auch hohe Supplementierungen garantieren nicht zwingend hohe 1,25er Stände, die wiederum statistisch (!) mehr Gewichtsabname bedeutet haben. Es gibt Menschen, die das 25er besser/schneller in 1,25er umwandeln können als andere - das ist der springende Punkt.

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Re: D3 Supplementierung

Beitragvon sonne » 5. November 2012, 15:05

Und was sagt Ihr zu einem Vit. D Wert von 297, bei einem Normwert größer als 75 (Referenzwert des entsprechenden Labors)?

Ist ein bißel viel, oder?!...

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Re: D3 Supplementierung

Beitragvon sola » 5. November 2012, 15:59

Ist das deiner? :shock:
Hattest du eventuell nicht rechtzeitig genug vor der BE die Einnahme eingestellt?

Außerdem ergibt es falsch hohe Werte, wenn die Blutprobe nicht sofort lichtgeschützt verpackt (z.B. Alufolie) wird. Aber so hoch? Schon ein wenig bedenklich...
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