eine Frage zum Alltag, Lebensmittel wiegen und Co.

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Ottilie
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eine Frage zum Alltag, Lebensmittel wiegen und Co.

Beitragvon Ottilie » 29. Januar 2018, 13:59

Hallo liebe LCHF`er

wie handhabt Ihr so euren Alltag. Schreibt Ihr alles was Ihr so am Tag esst auf ?

Ich habe immer so Phasen, mal bin ich super konsequent, was Lebensmittel abwiegen, Rezepte berechnen und dokumentieren anbelangt und mal klappt es weniger gut, je nach dem, wieviel Zeit ich mir dafür nehme und wie wichtig mir gerade der Überblick ist.

Ich habe mir zum Bsp. eine Excel-Tabelle mit Formeln gebastelt, in der ich auf der 1. Seite die Lebensmittel hinterlege und auf der zweiten Seite dann eingebe, wieviel ich davon verputzt habe , durch die hinterlegten Formeln wird mir dann mein Skandlemann-Wert berechnet, die KH-Werte, Eiweiß und Fett, sowie die kcal-Werte berechnet und das mahlzeitmäßig und am Ende des Tages habe ich dann genau den Überblick.
Ich merke immer wieder, wie schnell doch ohne Aufschreiben und genaues Dokumentieren, gar nicht weiß, ob denn z.B. meine KH Werte stimmen oder genauso wichtig meine Eiweiß-Werte. Wie schnell doch eine Tüte Macadamia verschwinden, wenn ich nicht zähle :lol:
Ich ernähre mich zur Zeit ketogen und liege gut unter 20g KH am Tag, (meist sogar nur 10g KH am Tag) und möchte auch die 5g pro Mahlzeit nicht überschreiten.

Ich habe gemerkt, wie gut mir einfach wenig KH tun, wie leistungsfähig, wie motiviert und wie weniger müde ich bin. Mal abgesehen von den ganzen anderen positiven Nebeneffekten noch zusätzlich, die ihr ja sicherlich auch Alle nur zu gut kennt.
Schreibt Ihr Euch das auch so auf oder habt Ihr eventuell sogar so eine Tabelle hier hinterlegt, die Euch hilft das Essen im Überblick zu behalten?
Vielleicht hat ja der Eine oder Andere auch noch einen zusätzlichen Tip für mich, den ich noch gar nicht bedacht habe?
Darüber würde ich mich freuen, liebe Grüße von Ottilie

Uhura
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Re: eine Frage zum Alltag, Lebensmittel wiegen und Co.

Beitragvon Uhura » 29. Januar 2018, 14:34

Hallo Ottilie,
wow, eine eigene Exceltabelle. Nicht schlecht. Ich benutze in den Phasen, in denen ich mein Esse tracke die im Internet angeboteten Ernährungstagebücher. Foodplaner zuerst, jetzt FDDB.de - Skaldemänner muss ich dann halt noch von Hand ausrechnen.
Viele Grüße
Uhura

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Wollengel
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Re: eine Frage zum Alltag, Lebensmittel wiegen und Co.

Beitragvon Wollengel » 29. Januar 2018, 15:04

Normalerweise wiege ich alles ab.
Habe ich keine Gelegenheit dazu, nehme ich als Faustregel den Teller.
Mindestens die Hälfte Gemüse (konform), ca. ¼ Eiweiß, ca. mein Daumen Fett.
Das passt relativ gut.

Ottilie
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Re: eine Frage zum Alltag, Lebensmittel wiegen und Co.

Beitragvon Ottilie » 29. Januar 2018, 17:17

Dankeschön, für die Hinweise, ... mit dem Footplaner, FDDB.de wußte ich nicht, deshalb hatte ich mir meine Exceltabelle selber gebastelt.
:D

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Mungi
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Re: eine Frage zum Alltag, Lebensmittel wiegen und Co.

Beitragvon Mungi » 29. Januar 2018, 19:43

Hallo :-)

Also ich habe auch immer mal so Phasen, in denen ich exakt tracke und dann wieder Tage bis Wochen, in denen ich nix notiere. Ich merke leider, dass ich nur durch das aufschreiben das Maß halten kann. Sonst neige ich schnell dazu, zu viel oder das "Falsche" zu essen.
Ich wiege jedoch nicht alles ab...mal nehme ich TL und EL als Maß, mal mein Gefühl und mal die Waage! Ich nutze eine Handy-App (lifesum). Ist nicht optimal für lchf aber mir reichts bisher!

Mein Ziel/Wunsch wäre, irgendwann nur noch nach Bedürfnis/Sättigung zu essen. Bis ich das schaffe, hilft mir das Aufschreiben ab und an beim "gesunden Gefühl" entwickeln! :-D
"Was ist, darf sein! Und was sein darf, kann sich verändern!" ;-)
(Frank-M. Staemmler)

Juli 2017 Start mit PALEO
Seit Januar 2018 Interesse an LCHF in Kombi mit PALEO

65 kg - 62 kg - 60 kg (Ziel)

Ottilie
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Re: eine Frage zum Alltag, Lebensmittel wiegen und Co.

Beitragvon Ottilie » 30. Januar 2018, 16:20

Hallo Mungi,

das ist ja auch noch ein guter Tipp :) , dankeschön

Duftrausch
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Re: eine Frage zum Alltag, Lebensmittel wiegen und Co.

Beitragvon Duftrausch » 30. Januar 2018, 19:15

Hallo Ottilie (cooler Name übrigens)

Ich schreibe nicht auf, habe aber mal für einige Tage genau gewogen und gemessen. Als das Abnehmen nicht mehr klappte. Inzwischen geht es wieder gut (ich muss die Milchprodukte weglassen), ich bin lange satt und esse auch nicht zwischen den Mahlzeiten. Ich esse soviel, bis ich satt bin.Insofern muss ich auch nichts kontrollieren. Einzig beim Eiweiß gucke ich, da komme ich im Moment nicht gut auf die erforderliche Menge.
-30

Rubinchen
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Re: eine Frage zum Alltag, Lebensmittel wiegen und Co.

Beitragvon Rubinchen » 30. Januar 2018, 21:43

Wenn ich mein Essen dokumentieren und berechnen möchte benutze ich die Handyapp "FatSecret". Die findei ich sehr gut, da man viele Dinge für sich persönlich einstellen kann.
Start 05/16 mit 98kg bei 1,68m
Ziel - 58kg - erreicht 01/18
Gesamtabnahme: 40kg


2018 durch rückblickend unnötige Experimente wieder auf 69kg zugenommen.

Seit November 2018 wieder zuckerfrei!
Gewicht im Februar 2020: 63kg

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broewa
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Re: eine Frage zum Alltag, Lebensmittel wiegen und Co.

Beitragvon broewa » 1. Februar 2018, 22:08

Ich denke, besonders beim Beginn der Ernährungsumstellung ist es sehr sinnvoll, die Werte zu dokumentieren.
Anfangs kann man sich da wirklich mit verhauen, später stellt sich eine Routine ein...
Auch für eine evt. Zunahme (das kommt immer mal vor) ist es von Vorteil, wenn man weiß, man hat alles richtig gemacht.
Das gibt einfach Sicherheit. :)
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Ove
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Re: eine Frage zum Alltag, Lebensmittel wiegen und Co.

Beitragvon Ove » 3. Februar 2018, 11:21

Ich habe dafür auch eine Excel-Tabelle (da ich meine Ernährungsgewohnheiten nicht ins Internet stellen möchte. Dabei wäre mir unwohl, muss aber jeder selbst entscheiden.)

In folgendem Punkt stimme ich meinen Vorrednern voll zu:
Am Anfang kann das Wiegen/Rechnen sehr sinnvoll sein, um erstmal ein Gefühl dafür zu bekommen, wie man seine Mahlzeiten zusammensetzen kann, um die anvisierten Makronährstoffe einzuhalten.
Zwischendurch kann man das auch mal hin und wieder machen, um sein Einschätzungsvermögen zu überprüfen.

Dauerhaft würde ich das aber nicht machen. Das ist nur unnötiger Stress und führt m.M. zu einem zu "verkrampften" Verhältnis zur Ernährung.


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