LCHF bei Frauen jenseits der 30

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Snow White
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LCHF bei Frauen jenseits der 30

Beitragvon Snow White » 10. September 2018, 05:55

Guten Morgen ihr Lieben,

der Kaffee steht, ich hab schon wieder Horror-Geschichten über LCHF gelesen und nun suche ich (mal wieder) Antworten. Vielleicht könnt ihr helfen oder entsprechend auf Posts verweisen, wenn es das schon gab?

Also...
Dass das Leben ungerecht ist und Männer einfacher an Gewicht verlieren ist ja nicht nur bei LCHF so.
Aber nun habe ich gelesen, dass vor allem Frauen jenseits der 30 - das Alter wurde genannt, weil der Stoffwechsel dann wohl etwas träger wird - es besonders schwierig haben (können). Leider finde ich dazu nur, dass es so ist...aber nicht warum. Würde mich aber gern mehr damit befassen...

Ich beobachte selbst, dass es bei mir ziemlich schleppend voran geht, während das Gewicht von meinem Mann nur so abfällt. Soll heißen noch nehme ich ab, aber bei mir bewegt sich das echt im Grammbereich. Mein Mann und ich haben zeitgleich begonnen, er hat jetzt fast 20 kg weniger und ich "nur" 7 kg. Und weil ich leider zur Altersgruppe gehöre, suche ich gerade nähere Infos, damit ich bei diesem vermeintlichen Plateau nicht gleich die Flinte ins Korn werfe. Mir geht es tatsächlich um Hintergrundwissen. Ich bin so ein Typ, der mit solchen Phasen leichter umgehen kann, wenn er versteht was ganz genau im Körper los ist. Aber zu lesen, dass andere Frauen tatsächlich monatelang oder sogar Jahre brauchen um weiter abnehmen zu können, macht mich gerade etwas fertig...

Gibt es zum Thema etwas hier im Forum?
Oder gibt es Erfahrungen anderer Frauen 30+ zu diesem Thema?
Vielen Dank vorab!
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GrannyRose
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Re: LCHF bei Frauen jenseits der 30

Beitragvon GrannyRose » 10. September 2018, 06:57

Liebe Snow White,

kennst Du diese Seite von LCHF.de noch nicht? :-?

Da sind mehrere Geschichten von Frauen Ü30 dabei :ymhug:

https://www.lchf.de/erfolge-mit-lchf
freundliche Grüße von GrannyRose

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MimiHase
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Re: LCHF bei Frauen jenseits der 30

Beitragvon MimiHase » 10. September 2018, 07:06

Schau dir mal die Tagebücher von Eka, Anne 2.0 und Broewa an, so viel ich weiß haben die alle jenseits der 30 mit der Abnahme angefangen und Broewa ist "fertig" sie hat auch nicht so viel abzunehmen gehabt wie wir anderen und sieht superduper aus und hält ihr Gewicht spielend, wenn ich mich recht erinnere, das sind jetzt die, die mir spontan einfallen.

Ich bin auch jenseits der 30 habe aber noch so 50kg vor mir....
Viele Grüße MimiHase

"Ein Tropfen hebt den Ozean an." (James Gurney)%%- %%-

Beginn mit LCHF am 30.10.2016 mit 150,6 kg derzeit 96,7 kg

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Re: LCHF bei Frauen jenseits der 30

Beitragvon eka55 » 10. September 2018, 08:54

Guten Morgen, meine Liebe.
Ich war 55 als ich mit LCHF gestartet bin. Und habe gut abgenommen, trotz ganz vieler fieser Baustellen im Körper.
Das im letzten Jahr ne Menge wieder draufgekommen ist, hat nix mit meinem Alter zu tun, sondern eher mit meiner Disziplin (und dem Rückfall in die Getreide- und Zuckerfalle :ymsick: )
Zur Zeit geht es mir mal wieder viel zu langsam runter, dafür bin ich fit, gesund und satt!!!! Ich bin mir sehr sicher, dass auch das Gewicht sich wieder reguliert, wenn ich meinen Körper dabei vernünftig unterstütze = gesunde Ernährung, ausreichend Schlaf und Bewegung.
Mir sind GsD solche Erkrankungen wie Diabetes, Bluthochdruck und Co. erspart geblieben, aber da hat nicht wirklich viel gefehlt. Dafür sind meine Knochen und Gelenke sehr beschädigt gewesen, inzwischen aber auch kein thema mehr.

Ich bin bald 60 Jahre alt, die Hormonumstellung ist fast vollzogen, meine Blutwerte sind bi auf das Gesamt-Cholesterin im Normalbereich, Blutdruck liegt bei 120/80, ich hatte seit gut 3 Jahren nicht mal mehr nen Schnupfen!!!!

Früher waren 60jährige auch optisch ALT! Ich fühle mich nicht nur jünger, ich seh auch jünger aus, oder?
Ist doch egal wie langsam das Gewicht sich reduziert, es reduziert sich immerhin. Draufgekommen ist es ja auch nicht über Nacht, ne?
Bleib dran, vergleiche dich nicht mit den anderen, wenns längerfristig stockt kannst du hier Unterstützung bekommen. Freu dich an dir, deinem Mann, deinem Leben und genieße.


Oha...das klingt schon ziemlich nach Wort zum Montag, ne? Ich wünsche dir echt ne tolle Woche mit vielen schönen, fröhlichen Erlebnissen. Und lese weiter gerne bei dir mit. :ymhug:
www.deinlchf.de und Dein LCHF bei FB

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Kräutergeist
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Re: LCHF bei Frauen jenseits der 30

Beitragvon Kräutergeist » 10. September 2018, 10:28

Hmh also meines Wissens nach beruht das darauf, dass ab ca 30 Jahren Muskeln eher ab- als aufgebaut werden.
Weniger Muskeln = weniger Energie verbrauch = bessere Karten zuzunehmen.
Das betrifft wahrscheinlich Frauen noch eher als Männer, da uns einfach das Testrosteron fehlt um generell riesige Muskelpakete zu bekommen. Und dann irgendwann die Wecheljahre und die Hormonumstellung.

Gegen die Hormone kann man erstmal nicht viel machen. Damit muss man einfach leben nehme ich an. Es sei denn natürlich es geht komplett aus der Bahn, dann kann einem aber sicher ein Gyn weiterhelfen. Aber auch das ist denke ich kein Grund die Flinte in's Korn zu werfen. Persönlich könnte ich mir schon vorstellen, dass es dann vielleicht wieder etwas einfacher wird, wenn man die Umstellung überwunden hat.

Zu den Muskeln kann ich nur sagen, dass es auch jenseits der 30 kein Problem sein sollte nochmal fit zuwerden.
Irgendwo hab ich mal was gelesen von nem Typen der mit 50 oder 60 noch mal angefangen hat zu trainieren - der sah bombe aus! Richtig definiert!

Also ruhig die Mukkies beanspruchen, wenn werden sie nicht so sehr abgebaut bzw. kann man sie dann natürlich auch erst aufbauen. Und mehr Mukkies = höherer Energieverbrauch = man hat ein wenig mehr Spielraum.

So ein Plateau kann aber auch echt total viele Ursachen haben auserdem.
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Snow White
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Re: LCHF bei Frauen jenseits der 30

Beitragvon Snow White » 11. September 2018, 04:44

Liebe Snow White, kennst Du diese Seite von LCHF.de noch nicht? :-?
Doch, klar habe ich dort auch geschaut. Aber die Erfolge beziehen sich auf 1 oder 2 Jahre...
Ich hatte wohl einfach gehofft, dass ich bis Ende des Jahres schon etwas los bin.

@eka Danke für deine motivierenden Worte. :ymhug: Vielleicht hab ich das "Wort zum Montag" aber auch mal gebraucht. Ich sollte mich darüber freuen, dass sich überhaupt etwas tut - und es ist ja tatsächlich schon sehr vieles besser geworden seit der Umstellung. Ich bin vielleicht auch einfach nur ein wenig knatschig, weil es bei meiner besseren Hälfte so zügig geht...Nicht falsch verstehen, ich gönne es ihm - ich könne es ihm wirklich. Aber ich hatte einfach gehofft bis zu meinem Geburtstag wären auch so 10-15 kg weg.

@Mimi Danke dir, dann lese ich bei denen noch einmal genauer nach. Bei eka lese ich ja eh schon mit. :D

@Kräutergeist Lustigerweise sind die Muskeln weniger das Problem. Ich meine, keine Ahnung wie viel ich unserer neuen Hightech-Waage vertrauen kann, aber laut der baue ich seit dem Start kontinuierlich an Körperfett ab und an Muskeln auf. Die spüre ich auch teilweise wirklich schon, der Körper definiert sich auch gerade um. Und ich weiß ja auch, dass Muskeln ebenso etwas wiegen. Wir sind wie dein Graf und du auch eher das kleine Kraft- und das große Ausdauerpaket. Und das Plateau habe ich ja noch nicht erreicht - solange sich überhaupt etwas tut, kann ich wohl davon noch nicht wirklich sprechen. Aber ich habe das ungute Gefühl, ich bewege mich gerade stark darauf zu, denn am Gewicht ändert sich wie gesagt nichts- bis grammweise etwas.

Ich muss wohl einfach ein wenig geduldiger werden.
Habe halt nur Angst, dass es wegen meines Alters so schleppend voran geht...
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Re: LCHF bei Frauen jenseits der 30

Beitragvon GrannyRose » 11. September 2018, 06:22

Hier habe ich am Anfang ein paar Zahlen notiert, die die ersten drei Monate mit LCHF zusammenfassen und im weiteren Verlauf findest Du weitere Ergebnisse :)

https://forum.lchf.de/viewtopic.php?t=10975
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Re: LCHF bei Frauen jenseits der 30

Beitragvon Kräutergeist » 11. September 2018, 06:57


@Kräutergeist Lustigerweise sind die Muskeln weniger das Problem. Ich meine, keine Ahnung wie viel ich unserer neuen Hightech-Waage vertrauen kann, aber laut der baue ich seit dem Start kontinuierlich an Körperfett ab und an Muskeln auf. Die spüre ich auch teilweise wirklich schon, der Körper definiert sich auch gerade um. Und ich weiß ja auch, dass Muskeln ebenso etwas wiegen. Wir sind wie dein Graf und du auch eher das kleine Kraft- und das große Ausdauerpaket. Und das Plateau habe ich ja noch nicht erreicht - solange sich überhaupt etwas tut, kann ich wohl davon noch nicht wirklich sprechen. Aber ich habe das ungute Gefühl, ich bewege mich gerade stark darauf zu, denn am Gewicht ändert sich wie gesagt nichts- bis grammweise etwas.

Ich muss wohl einfach ein wenig geduldiger werden.
Habe halt nur Angst, dass es wegen meines Alters so schleppend voran geht...
Ja, das mit den Mukkies geht anfangs tatsächlich recht gut. Mit der Zeit muss man dann eben mehr Mühe investieren. Ist ja klar, denn wenn due Muskeln bisher kaum eine Belastung kennen, dass reicht ja ein vergleichsweise kleiner Reiz, damit sie merken, dass sie mal was anbauen müssen. Wenn die das dann aber schon kennen muss man eben weiter steigern. Da muss man halt dran bleiben.

Im Übrigen: Nicht nur Muskelmasse an sich wiegt was. Muskelmasse speichert bei sportlicher Belastung auch gern mal Wasser zu Regenerationszwecken. Wasser wiegt ja auch noch mal was.
Und da bei einem Anfänger auch die Regeneration länger dauert, weil der Körper das noch nicht gewohnt ist, sollte man auch entsprechende Pausen zwischen den Trainingseinheiten lassen. Ich habe mit 3x/Woche (Mo, Mi, Fr) angefangen mit Krafttraining daheim (Mark Lauren - fit ohne Geräte), nach 4 Wochen ging ich dann auf 4x/Woche (Mo,Di,Do,Fr). Zwischenzeitlich war ich dann schon bei 5-6 mal (Ripped in 30 von Jillian Michaels und Insanity von Shaun T) bzw. teilweise sogar 7x (The Ultimate Yogi von Travis Eliot) - das hat mich dann aber schon ziemlich geschlaucht und ich war froh, als ich es hinter mit hatte.

Aktuell mache ich nach ca 3 Runden mit Jillian eine Pause. Ab und an braucht man auch das mal. Dann will ich wieder mit Mark turnen.

Ja, beim Grafen und mir ist das ja aber immer noch speziell, weil er ja nie abnehmen musste. Er müsste eigentlich aufbauen.
Keine Ahnung was da bei ihm losgeht. Manchmal bin ich ja schon neidisch, dass er einfach so ne Pizza inhalieren kann ohne dass ihm das was tut. Außerdem bin ich natürlich auch neidisch, dass er stärker, ausdauernder, schneller und besser koordiniert ist als ich, obwohl ich trainiere und er meistens nur zockt. Ist eben nicht immer fair.

Was aber eben auch die Abnahme beeinflussen kann: Stress.
Wenn du dir so einen Stress damit machst, dann kann das auch dazu führen, dass es nicht geht je mehr du es willst. Quasi eine selbsterfüllende Prophezeiung. Vielleicht hilft es dir, wenn du da mal drüber meditierst.

Ich selbst merke das bei mir ja auch immer wieder.
Je verbissener ich noch das letzte Wunschkilo runter haben will desto weniger geht es und dann frustriert es mich, weil ich dann eher zu- als abnehme und dann geht es noch weniger und so weiter. Deswegen mache ich ja auch grade eine Trainingspause. Einfach um mal etwas mehr Zeit zu haben - erstmal selbstverständlich für den Grafen der ja nun da ist und dann natürlich auch um mal etwas Stress wegzuschieben.

Außerdem: Ich bin ja hier eher so einer von den jungen Grashüpferchen. Ich werd jetzt 27 und bin Ende 2015 mit 24 hier richtig durchgestartet. Ich hab anfangs auch echt super an Gewicht abgeworfen. Aber trotzdem hab ich hier immer einen gefunden, der es noch ein bisschen besser konnte als ich.

Ich meine: Hallo?! Du bist jetzt ca 1 Monat hier und hast schon 7 kg weggeworfen! Bei mir waren es in dem Zeitraum immer so maximal 3!
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Re: LCHF bei Frauen jenseits der 30

Beitragvon Ove » 11. September 2018, 12:57

...Ich meine, keine Ahnung wie viel ich unserer neuen Hightech-Waage vertrauen kann, aber laut der baue ich seit dem Start kontinuierlich an Körperfett ab und an Muskeln auf. Die spüre ich auch teilweise wirklich schon, der Körper definiert sich auch gerade um...
Das ist doch das beste, was Du Dir wünschen kannst :ymapplause:

Uhura
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Re: LCHF bei Frauen jenseits der 30

Beitragvon Uhura » 13. September 2018, 15:30


Also...
Dass das Leben ungerecht ist und Männer einfacher an Gewicht verlieren ist ja nicht nur bei LCHF so.
Aber nun habe ich gelesen, dass vor allem Frauen jenseits der 30 - das Alter wurde genannt, weil der Stoffwechsel dann wohl etwas träger wird - es besonders schwierig haben (können). Leider finde ich dazu nur, dass es so ist...aber nicht warum. Würde mich aber gern mehr damit befassen...

Oder gibt es Erfahrungen anderer Frauen 30+ zu diesem Thema?
Also, ich habe mit Ü40 die Ernährung umgestellt und 25 kg abgenommen. :ymparty:


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