Gelenkschmerzen

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Shenana
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Re: Gelenkschmerzen

Beitragvon Shenana » 14. Januar 2015, 15:16

@Ghislaine: wir müssen die gleichen geistigen Väter/Mütter haben... :lol:
Es ist, als ob ich meinen Mund auf und zumache und Deine Worte kommen heraus :)
Ghislaine:
Unsere "normale" (DGE) Ernährung ist extremst entzündungsfördernd ausgerichtet (viel Getreide, Milchprodukte, Pflanzelöle, Margarine, you name it...) und das wäre nur die Spitze des Eisbergs für Menschen, die sich bemühen sich vermeindlich gesund zu ernähren, in der Praxis/Realität kommt dann noch eine unüberschaubare Menge an Schrott aus industriellem Fertigfutter, Süßkram, Chemiebomben, Light/Zucker-Getränken usw. dazu - also insgesamt alles eher eine Belastung für die Gesundheit.
Erstaunlich eigentlich wie lange das ein Körper (vermeindlich) "ohne Probleme" wegsteckt.
wirklich wahr - wenn man sich überlegt was man Jahrzehnte für einen Mist unter dem Deckmantel
der Gesundheit gegessen hat ..... :(( - der menschliche Körper ist ein Wunder an Leidensfähigkeit !
Leider hat man die Hilfeschreie, die er rausgeschrien hat, fehlinterpretiert bzw. hat diese bewußt
ignoriert. Man hätte sich viel ersparen können....

Ghislaine
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Re: Gelenkschmerzen

Beitragvon Ghislaine » 14. Januar 2015, 15:43

@ Soul-Brother Shenana :lol: :lol: :lol: :ymhug:

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anemone24
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Re: Gelenkschmerzen

Beitragvon anemone24 » 14. Januar 2015, 16:15

Ich glaube ich habe plötzlich
Verwandte gefunden. :-D

anemone :ymhug:

Sagitaria
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Re: Gelenkschmerzen

Beitragvon Sagitaria » 19. Mai 2015, 09:07

Danke ghislaine :)
Hast du gut gesagt ;)
Moderates LCHF bedeutet für mich nicht ultra low carb ultra high fat, das mag mal temporär als Booster zum Abnehmen OK sein, aber dauerhaft sind solche Extreme nix für mich, da streikt meine angeschlagene Schilddrüse (Hashi).
Dieses krampfhafte unter 20 gr. Carbs bleiben ist doch kein in Stein gemeißeltes Gottesgesetz...

...sie sind nicht das personifizierte Böse und sie sind (glutenfrei) auch keine Toxine ;)

LCHF ist eine gute und gesunde Sache, aber dieser fast schon religiöse Wahn zu maximaltiefer Dauerketose löst keine Probleme, sondern schafft eher interessante Neue...

Was mich am meisten stört, ist daß das so wahnsinnig wichtige Gemüse bei den Carb-Phobikern völlig auf der Strecke bleibt, alleine das ist schon ungesund.
Ich opfere kein Gemüse einem Keto-Wahn, Gemüse gibt es all you can eat in möglicht bunten Farben, frisch und reichlich und wenn das am Tagesende mit 40 gr. KH zu Buche schlägt, so what, sch... drauf :D

Sagitaria
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Re: Gelenkschmerzen

Beitragvon Sagitaria » 19. Mai 2015, 09:08

Danke ghislaine :)
Hast du gut gesagt ;)
Moderates LCHF bedeutet für mich nicht ultra low carb ultra high fat, das mag mal temporär als Booster zum Abnehmen OK sein, aber dauerhaft sind solche Extreme nix für mich, da streikt meine angeschlagene Schilddrüse (Hashi).
Dieses krampfhafte unter 20 gr. Carbs bleiben ist doch kein in Stein gemeißeltes Gottesgesetz...

...sie sind nicht das personifizierte Böse und sie sind (glutenfrei) auch keine Toxine ;)

LCHF ist eine gute und gesunde Sache, aber dieser fast schon religiöse Wahn zu maximaltiefer Dauerketose löst keine Probleme, sondern schafft eher interessante Neue...

Was mich am meisten stört, ist daß das so wahnsinnig wichtige Gemüse bei den Carb-Phobikern völlig auf der Strecke bleibt, alleine das ist schon ungesund.
Ich opfere kein Gemüse einem Keto-Wahn, Gemüse gibt es all you can eat in möglicht bunten Farben, frisch und reichlich und wenn das am Tagesende mit 40 gr. KH zu Buche schlägt, so what, sch... drauf :D

Gloriadei
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Re: Gelenkschmerzen

Beitragvon Gloriadei » 5. August 2015, 20:00

oh*************************** hier gibt es welche die medizinisch "vorbelastet" sind???

perfekt geschrieben! Danke schön! :-D

Ich freu mich immer mehr hier im Forum gelandet zu sein! :-D

Blaupunkt
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Re: Gelenkschmerzen - Diagnose Arthrose bekommen

Beitragvon Blaupunkt » 7. März 2018, 10:44

Ich mache ja nun seit einigen Monaten lchf, hauptsächlich, um meine Migräne sowie Schlafstörungen in den Griff zu bekommen, meine Blutwerte sind richtig gut, ich darf sogar regelmäßig Blut spenden (hohen Blutdruck und mit der Schilddrüse habe ich ebenfalls) und nun weiß ich seit kurzen, ich habe Hüftarthrose und das mit Anfang 40.

Und klar, was macht Frau nach soner Diagnose, googelt natürlich nach Infos im Net (neben den Doc ausfragen, vesteht sich....) und liest halt auch sowas, dass zuviel Fett (das tierische) und Fleisch sowie fetter Käse eher nicht so gut ist bei Arthrose. Oh man, dabei hatte ich doch jetzt endlich "meine Ernährung" gefunden und war immer wieder positiv erstaunt, wie satt mich das gute Fett macht (und was für gute Laune ich bekam) und nun soll ich das Fett verringern und auch weniger Fleisch essen...????

Nein, nein, nein.... Ok, evt. das Fleisch wohl ein klein wenig reduzieren - aber ich liebe Fleisch, also wird das für mich wohl nicht einfach - vielleicht werd ich auch mal Fischölkapseln bestellen, wegen des Omega 3.

Milchprodukte nehm ich fast täglich zu mir, allerdings fast nie mehr 150 Gramm. Ich werd wohl mal austesten, ob ich mit weniger auskommen, aber vermissen werd ich meinen türkischen Joghurt ganz sicher.

Lauch, Zwiebeln, Knoblauch sollen sich positiv auswirken bei Arthrose, aber, nicht nur, dass ich davon natürlich bestimmt auch nen strengeren Eigengeruch bekomme.... :shock: :shock: , treibt dies natürlich die KH-Anzahl pro Tag wieder in die Höhe. Klar, kiloweise ess ich sowas nicht, aber dennoch sicherlich in Zukunft mehr als bisher....

Menno, ich bin gerad wirklich etwas down. Da hat man endlich was gefunden, mit dem man so gut klarkommt und zack - kommt sowas blödes wie Arthrose daher und wirft wieder eingiges um. Ich weiß, das Leben ist kein langer ruhiger Fluss, aber auf das hätte ich doch echt mal verzichten können....... Grundsätzlich bleibe ich bei Lchf, ich muss und will kein Getreide, Gluten oder Zucker in meinem Leben haben, aber das mit dem weniger Fett essen sollen ist für mich schon ne echte kleine Hiobsbotschaft.

:-| :-| :-|

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GrannyRose
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Re: Gelenkschmerzen

Beitragvon GrannyRose » 7. März 2018, 11:26

Liebe(r?) Blaupunkt,

lass Dich nicht zu schnell verunsichern, wie wäre es mit einer Zweitmeinung? :-?

Seit gestern kannst Du bei YouTube auch die dritte Folge der vom NDR ausgestrahlten „Bewegungs-Docs“ sehen, da ist auch etwas sehr Interessantee zum Thema Hüft-Arthrose dabei :)

Mein trimilin, Hagebuttenpulver und täglich ganz normale Gelatine in mein kleines Sahnequark oder -joghurt-Dessert gerührt, haben mir bei meiner Kniearthrose schon sehr geholfen.

Lass Dich nicht unterkriegen :-B
freundliche Grüße von GrannyRose

“Ich könnte manchmal vor Glück eine ganze Allee von Purzelbäumen schlagen.“ Heinz Erhardt

learning-connecting-healing-fastening :-BD

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Shenana
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Re: Gelenkschmerzen

Beitragvon Shenana » 7. März 2018, 17:39

Wenn Du den Thread durchgelesen hast, wirst Du viele Informationen gefunden haben, wie man
persönlich dazu beitragen kann Linderung zu erhalten. Natürlich muß man Arthrose/Arthritis unterscheiden.

Aber was für die eine Erkrankung hilfreich ist muß für die andere ja nicht schlecht sein - es ist auf jeden Fall einen
Versuch wert.

Bei einer Arthrose sollte, soweit wie möglich, die Beweglichkeit des Gelenkes erhalten bleiben. Dazu ist es notwendig
Spezialisten zu befragen (Physiotherapeuten und dergleichen) die einem gezielte Übungen beibringen.
Desweitern ist es hilfreich die gelenkumfassende Muskulatur aufzubauen, damit das Gelenk entlastet wird.

Auch bei einer Arthrose würde ich auch eine entzündungshemmende Ernährung empfehlen und gleichzeitig
endzündungsreiche Nahrungsmittel aus dem Speiseplan streichen oder nur in kleinsten Mengen zu mir nehmen.
Dazu eine gezielte Supplementation (MSM, Kollagen und so weiter)

Ich habe bei mir festgestellt, dass besonders Schweinemalz die Arthritis getriggert hat. Ich habe aber auch eine zeitlang
zuviel (jeden Tag) davon gegessen. Natürlich durchwachsenes Fleisch sehe ich auch nicht als Problem. Von dicken
Fettschichten am Fleisch ist evtl abzusehen (eine Zeitlang zumindest).

Hydrolisiertes Kollagen oder Gelatine scheint Gelenkbeschwerden erheblich zu lindern bis hin zur Beschwerdefreiheit. HydroKollg. finde ich praktisch, da man es einfach im Wasser auflösen kann (Nachteil: etwas teuer
- aber was macht man nicht für die Gesundheit... :D ). Man kann lecker Speisen mit Gelatine zaubern z.B. Panna Cotta
aber aus Kokosmilch !).

Das sind alles nur allgemeingültige Empfehlungen die individell angepasst werden müssen.

LG shenana

Blaupunkt
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Re: Gelenkschmerzen - Diagnose Arthrose bekommen

Beitragvon Blaupunkt » 8. März 2018, 13:35

Danke für eure Antworten! Ich (weiblich) lese gerad sehr intensiv über alles, was mit Arthrose zu tun hat und gezielte Supplementation ist das, was ich auch sehr interessant finde. Das mit der Gelatine könnte ich auf jeden Fall sofort mal ausprobieren.

Das Video „Bewegungs-Docs“ schau ich mir am WE natürlich gern mal in Ruhe an.

Habe mir jetzt mal die ganzen Tipps zu Herzen genommen.

Demnächst fahre zur Kur und werde dort auch mit Krankengymnastik behandelt und wenn ich wieder zuhause bin, bekomme ich auch ein Rezept zur KG im Heimartort. Das und so einige andere Sachen werden mir hoffentlich helfen, beweglicher zu werden und die Schmerzen zu mindern.

Das neue künstliche Hüftlgelenk darf dann gerne noch ein paar Jahre warten, bis es mir eingesetzt wird..... ;-)


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