LCHF bei CFS

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suwesi
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Re: LCHF bei CFS

Beitragvon suwesi » 16. Januar 2018, 15:25

Hallo Fjord,
- therapeutische nehme ich Anthistaminika und Mastzellenstabilisatoren
Schau mal: https://www.amazon.de/Histamin-Intolera ... ekrankheit

Vitamin C hilft dem Körper Histamin abzubauen/Mastzellen zu stabilisieren (und wirkt zugleich systemisch - also nicht symptomunterdrückend).
Jarisch schreibt auch von B6. Das kann ich (isoliert) nicht beurteilen.
Vit C und hochdosiert ohnehin äh alles an NEMs (Gießkannenprizip) haben bei mir vor Jahren diesbezüglich gut funktioniert.

lg suwesi

Fjord
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Re: LCHF bei CFS

Beitragvon Fjord » 16. Januar 2018, 19:16

Ich weiss... Vit.C baut im Gehirn HI abbaut. Nur ich vertrage kein VC auf Grund genetischer Mutationen im Oxalatstoffwechsel.

Grüße

suwesi
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Re: LCHF bei CFS

Beitragvon suwesi » 16. Januar 2018, 22:02

Nur ich vertrage kein VC auf Grund genetischer Mutationen im Oxalatstoffwechsel.
autsch :?
Von Geburt an, oder im Lauf des Lebens?
(im letzteren Fall besteht die theoretische Option, dass das reversibel ist - Stichwort Epigenetik)

Geht es Dir nur um Nierensteine oder hat das sonst noch Auswirkungen?

Wäre hoch dosiertes K2 eine sinnvolle Option um die Steinbildung zu bremsen?
(Nur eine Spontanidee - ich hab es nicht recherchiert).
lg suwesi

Fjord
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Re: LCHF bei CFS

Beitragvon Fjord » 17. Januar 2018, 11:33

Ich habe viele Mutationen. Besonders Typ 3.

Durch viel VC ruinierte ich leider meine Darmfora weiter. Ich reagiere verstärkt mit Harnweg-Blasenschmerzen und verstärkten Harndrang. Auch bekomme ich im Gesicht das klassische Lupusgesicht. (Lupus ist ausgeschlossen)
Neben HI ist Oxalat auch ein Auslöser für IC (interstitielle Zystitis).

Da ich immer schon viel trinke blieben mir bisher Nierensteine erspart.

K2(MK4 und MK7) vertrage ich leider nicht. Vermutlich auf Grund des Ca Einstroms in die Zellen.

Danke für Dein Bemühen. Ich muss halt damit irgendwie klar kommen.

liebe Grüße

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Re: LCHF bei CFS

Beitragvon suwesi » 18. Januar 2018, 12:09

Hi Fjord,
ich glaube nicht, dass Du Dich damit abfinden musst!

Falls ich das richtig verstanden habe, sind nur 2-5% aller Gene „fix“ bei der Geburt. Mutation ist in beide Richtungen (Verbesserung/Verschlechterung für den Menschen möglich).
Epigenetik (der Genetik übergeordnet) entscheidet welche Gene/Genteile gelesen werden und welche nicht. (Man liest auch immer wieder „aktiviert/deaktiviert“ werden).
Richtwert ist: alles was nicht von Geburt an da ist, somit in späteren Jahren "durch den Lebensstil" dazukommt, kann man auch wieder loswerden. Das weiß man seit der Fertigstellung des "Human Genom Projekt" vor ca. 10 Jahren.

Allerdings dauert es immer, bis sich neue Erkenntnisse auch wirklich rumsprechen. Selbst wenn es an den Unis mittlerweile unterrichtet wird - die meisten praktizierenden Ärzte haben ihr Studium in Zeiten fertiggestellt, in denen es "halt die Gene" waren.
Für viele Ärzte (und Patienten) ist „es ist genetisch“ auch sehr "praktisch".
Keiner ist Schuld.
Keiner muss sich ändern.
(und es gibt meist eine Pille die die Symptome lindert... )

Für viele Ärzte (und Patienten) ist „es ist genetisch“ auch super frustrierend.
Egal was man tut, man kann es doch nicht ändern. Aber damit ist jetzt Schluss! Cool, oder?
Raus aus der Opferrolle! :D

Ein Beispiel für Ursache/Wirkung:
Das Blut von 5 Säuglingen wurde 12 Stunden nach einer Impfung untersucht.
• 33 Allergie Gene "aktiviert"
• 66 Asthma Gene "aktiviert"
• 67 Krebs Gene "hoch reguliert"
• 25 immunologische Krankheitsgene "hoch reguliert"

(Pubmed Studie 18336961)

Umgekehrt können aber eben diese Gene auch wieder "deaktiviert" bzw. "runterreguliert" werden bzw. sich die „Baupläne“ auch ändern (mutieren).

Mutationen sind reversibel:
http://hawaiireedlab.com/wpress/?p=154
(keine Ahnung auf welche das zutrifft und ob Deine dazugehören).

Was über bleiben sollte: man ist seinen Genen – in den meisten Fällen - nicht ausgeliefert. Und nur weil Dein Gentest das mal ergeben hat, heißt es nicht, dass es Dich betrifft. Allen die Umstellung im Körper (punkto DNA) dank lchf muss enorm sein.
Wär wirklich super spannend da mal einen vorher/nachher Befund zu haben... :-?

Da das relatives Neuland für mich ist: hat man bei Dir „nur“ nachgewiesen, dass die Mutation da ist? Oder konnte man Dir auch sagen, dass die Info „gelesen“ wird/ergo in Deinem Stoffwechsel mitspielt??
(Kenn mich da nicht aus).
Wurde es bei Dir vor oder nach lchf Start festgestellt?

Ich denke mir: Essentielles (lebensnotwendiges) in ausreichender Menge zuführen, nicht essentielles (vor allem potentiell schädliches) meiden macht Sinn.
Vitamin C, Vit K… - essentiell
Antihistaminika - nicht essentiell/potentiell schädlich.
Soweit mal die Theorie…

Wenn Dir Vit C in hohen Dosen nicht gut tut, versteh ich gut, dass Du es nicht nimmst.
Aber was sind hohe Dosen/was sind normale Dosen?
Was ist Wirkung, was ist Nebenwirkung?
Mein Recherchestand zu Vit C/Nierensteinen ist ca. 10 Jahre alt. Damals gab es folg. Vermutungen:
Personen, die die Disposition zu Oxalat Nierensteinen haben, könnten ab 6 Gramm Vit C pro Tag welche entwickeln. Studienlage war aber sehr dürftig.
Symptome die Du nach Einnahme von Vit C beschreibst, seh ich auch nicht unbedingt als unerwünschte Nebenwirkung an. Durchs Vit C wird das Immunsystem gepusht und räumt halt da auf, wo es grad am dringendsten notwendig ist. Wenn Gifte (Toxine, Zellnmüll von absterbenden Viren, Bakterien..) zu viel werden, können schon mal die Nieren zicken, Haut (Hautentgiftung) extrem reagieren. Oder es „sitzt“ was (u.U. auch entlang der Nervenbahnen) im Kopfbereich, das bekämpft wird, sobald Immunsystemressourcen frei sind.
Toxinreaktionen kann man meist sehr gut über „Binder“ (Kohle, Kieselgur, Pektin, Chlorella…) abfedern bzw. Hautentgiftung über Auslaugebäder anregen und so Niere/Leber entlasten).
Kaffee-Einlauf wirkt auch super.

Ob das bei Dir so ist, kann ich natürlich nicht sagen, aber Heilreaktionen beschreiben viele bei Vit C Hochdosis: http://www.symptome.ch/vbboard/nahrungs ... wider.html

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Re: LCHF bei CFS

Beitragvon Fjord » 18. Januar 2018, 13:15

Meine Güte, nimm mie das bitte nicht übel , aber "Gene abzuschalten" ist mehr Theorie wie Realität.

Das hört sich immer so toll an. Wenn dies so einfach wäre, dann würde es diesbezüglich Therapien geben. Leider ist die Forschung da auch nicht sehr weit und versteht diese Mechanismen dahinter nicht. Immerhin wird geforscht ....

Ich habe z.B. zwei KIT Mutation. KIT Mutationen sind erworben. Ich wüsste nicht wie ich diese konkret korrigieren könnte.

VC ist für mich tabu, schon wegen dem "Lupusgesicht" , da sehr wenig dafür genügt.

ME/CFS ist nicht heilbar. Da gibts nichts. Jeder muss sehen wie er selbst sich helfen kann. Ich bin froh kein Pflegefall mehr zu sein.

Vnn Kaffeeeinläufen und diese obscuren Therapien, die auf symptome.ch die Runde halte ich nicht.

Ich nehme täglich Medikamente damit die Nahrung nicht durchläuft.

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Re: LCHF bei CFS

Beitragvon anemone24 » 18. Januar 2018, 13:42

Fjord, ich lass Dir mal ein paar von denen da :ymhug: :ymhug: :ymhug:
Lass Dich nicht unterkriegen Du weißt am besten was Dir gut tut.

anemone :)

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Re: LCHF bei CFS

Beitragvon suwesi » 19. Januar 2018, 00:07

Ich wünsch Dir von Herzen, dass Du einen Weg findest essentielle Nährstoffe in ausreichender Menge zu Dir zu nehmen.

ME/CFS sind m.E. nur Symptome. Mögliche Ursachen gibt es wahrscheinlich viele. Und wenn man die Ursachen angeht, verschwinden auch die Symptome. (CFS hatte ich als eine meiner offiziellen Diagnosen, ME stand als "noch zu untersuchen" auf meinen Unterlagen... Hab dann den schulmedizinischen Weg bleiben lassen.)

Epigenetik in der Schulmedizin ist recht neu. Alternativmedizin spricht seit 30 Jahren drüber. Man kann es wahrscheinlich nicht in eine Pille packen. Also ist fraglich wie rasch die Forschung da geht.
Da halte ich mich lieber an jene, die seit Jahrzehnten erfolgreich (ganzheitlich) therapieren und somit - zwangsläufig - Epigenetik positiv beeinflussen..

Dir alles Gute und es gibt immer einen Plan B (und C und.... Z) :)

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Re: LCHF bei CFS

Beitragvon Fjord » 19. Januar 2018, 12:07

ME/CFS sind m.E. nur Symptome
Diese Aussage von Dir zeigt , dass Du von ME/CFS keine Ahnung hast aber hier große Töne spuckst.

Dies ist unverschämt denen gegenüber die Jahrzehnte vor sich hinvegetieren, weil es keine Therapien gibt.

Es gibt X Studien zu ME/CFS , vielleicht schaust Du Dir diese an und gibst nicht so ein Unsinn von Dir.

https://scholar.google.de/scholar?hl=de ... %2FCFS&oq=

ME/CFS geht häufig mit Hypermobilität gar Ehler-Danlos-Syndrom oder andere Bindewebeerkrankungen einher, sowie in Folge MCAS.
Die Alternativmedizin die Du über den Klee lobst brachte niemanden aus ME/CFS. Wer das behauptet lügt.

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Re: LCHF bei CFS

Beitragvon anemone24 » 19. Januar 2018, 13:58

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anemone :)


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