Low Carb - Ernährung für "Reiche"?

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Kikilula
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Re: Low Carb - Ernährung für "Reiche"?

Beitragvon Kikilula » 5. April 2010, 18:08

Sieben... tja... wenn dann auch noch heranwachsende Jungs dabei sind... das kann schon ins Geld gehen.

Wohnt ihr ehr ländlich oder in der Stadt?

Hast du vielleicht die Möglichkeit am Großmarkt einzukaufen und dann portionsweise einzufrieren?

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Sudda Sudda
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Re: Low Carb - Ernährung für "Reiche"?

Beitragvon Sudda Sudda » 5. April 2010, 18:10

Hallo Bianca!!

Herzlich Willkommen und das klingt doch schon richtig gut bei euch! Macht ihr alle 7 LCHF? Wenn ja, verrate mir bitte das Geheimrezept wie du dich bei den Kindern durchsetzen konntest!

:lol:

Wenn der Geldbeutel schmaler ist, geht es eben nicht mit Bio. Ist ja kein Biozwang hier. Allein die Tatsache, dass du Zuckeriges, Glutamatiges, Fertigprodukte, etc. reduzierst bzw. weglässt macht eure Ernährung doch schon um ein vielfaches gesünder.

Ich hab auch nicht alles Bio. Einfach weil man es auch gar nicht immer bekommt.

Fühl dich wohl mit uns!!
Und halt die Hosen fest... sonst geht es dir wie Nightwitch. Die stand schon mal ohne da!

:lol:

LG Sudda
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bianca
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Re: Low Carb - Ernährung für "Reiche"?

Beitragvon bianca » 5. April 2010, 19:57

also ich habe bei meinen kindern noch nie probleme mit dem essen gehabt! vorallem wenn es was neues gibt, so wie die Oopsies z.B. Da habe ich am ersten Tag nur für 3 gebacken, aber am nächsten Tag habe ich die dreifache Rezeptmenge nehmen müssen, weil ALLE die haben wollten. Mein Kinder liebe Gemüse, Salat und Obst in jeder Form. Als ich das Blumekohlpürre gemacht habe waren alle hin und weg, das wollen sie nun immer. Daher habe ich kein Problem damit, im Gegenteil............muss aufpassen, das für mich auch noch was übrig bleibt!
Ja es sind 3 Teenys dabei und zwei "kleinere". Meine Älteste hat für uns zu Ostern noch ein total leckeres Nusskuchen-Rezept rausgesucht das wir gleich doppelt gebacken haben! Einfach genial war der Kuchen! Stelle den auch gerne als Rezept hier ein!

Freue mich riesig es gewagt zu haben und meinen Zweifel beiseite geschoben zuhaben, denn das erste Lob habe ich bekommen und die ersten Erfolge sind schon nach 1 Woche sichtbar! :D

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Nicole Wirth
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Re: Low Carb - Ernährung für "Reiche"?

Beitragvon Nicole Wirth » 5. April 2010, 20:44

Hallo bianca und ganz herzlich willkommen bei uns :)
Finde ich auch toll, dass du gleich deine ganze Familie mitziehst!

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maxes
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Re: Low Carb - Ernährung für "Reiche"?

Beitragvon maxes » 5. April 2010, 22:33

Da ich seit lchf bei uns in der Familie einkaufe und auch Frühstück und Abendessen vorbereite, habe ich den Überblick, wie "teuer" lchf für eine 4-köpfige Familie ist.
Meine Einschätzung: es ist nicht teurer als die Ernährung mit Kohlenhydratgift
Wenn man allein die Dinge betrachtet, die man nun nicht mehr kauft: Brot, Brötchen, Süßigkeiten, Nudeln, Reis, Pizza....... eine Pizza allein hat für mich nicht gereicht..... es mußten also immer zwei Pizzen sein....für den Preis bekomme ich aber schon Fleisch für 2-3 Tage für die ganze Familie..... Oder Brötchen: 25 ct das Stück, und satt machen die Dinger eben auch nicht. Ich kann mich an die täglichen Bäckerbesuche erinnern, ich war ein gern gesehener Gast - 5 EUR habe ich da immer gelassen. Diese Besuche fallen jetzt ersatzlos weg. Ok - jeden Tag frische Blaubeeren schlägt mit 2 EUR pro Tag rein. Auch Sahne mit 65 ct pro Tag ist vergleichsweise teuer. Aber das kommt noch lange nicht an 5 EUR pro Tag ran.
Und dann fallen viele Tabletten und Pillen und Salben weg! Das muß man auch berücksichtigen.
Ich gebe nicht mehr Geld aus, als zuvor.

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Sudda Sudda
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Re: Low Carb - Ernährung für "Reiche"?

Beitragvon Sudda Sudda » 6. April 2010, 07:24

Ich selbst gebe zwar auch nicht mehr Geld aus als vorher, ABER ich habe VORHER auch schon nicht auf das Geld geschaut. Im Gegenteil, meine Familie und ich leben schon auf recht üppigem Fuss.

Und es ist schon ein Unterschied. Du kannst ne Oetker-Pizza für 2,49 EURO kaufen oder die Margharita im Dreierpack von Aldi für 1,99 EURO (für drei). Wobei letztere meiner Meinung leckerer ist, weil man sie dann selbst weiter belegen kann. Dann bist du bei 7 Personen eben entweder bei 17,43 EURO oder bei rund 7 Euro... Auch denke ich nicht, dass sich viele Leute für 150 Euro Brötchen im Monat leisten (können).

Was ich damit sagen will...

Es gibt die ganzen KH-Bomben in günstiger und teurer. Und wenn man immer schon auf den Euro schauen musste, weil man so eine große Familie hat, dann kann ich mir durchaus vorstellen, dass es mit LCHF teurer ist. Zumal Pubertisten Mengen verdrücken können... also... puh!

Nusskuchenrezept? Ja, schreib es rein!!

Ich bin vielleicht nicht so konsequent wie du. Meine Kinder wollen ihren Junk (Nudeln, etc) noch dabei. Aber vielleicht wird das noch. Ich finde es schön, dass alle mit dir am Strang ziehen!!

LG Sudda
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Nicole Wirth
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Re: Low Carb - Ernährung für "Reiche"?

Beitragvon Nicole Wirth » 6. April 2010, 20:18

Man muss ja nicht immer teures Fleisch kaufen. Es gibt ja auch eine Menge Gemüsesorten, die sich mit Butter, Eiern und/oder Käse geschmackvoll zubereiten lassen.
Dazu kommt auch noch, dass man als Fettverbrenner mengenmäßig weniger isst.
Aber ich kann mir schon vorstellen, dass es nicht einfach ist eine 7-köpfige Familie direkt umzustellen.

bodyrocker
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Re: Low Carb - Ernährung für "Reiche"?

Beitragvon bodyrocker » 29. Oktober 2011, 08:29

Also ich mach auch die Beobachtung, dass die hochwertigen, natürlichen Produkte auch teurer ist. Ist ja auch irgenwo klar, aber es ist eben eine investition für die eigene Gesundheit und in die Zukunft des eigenen Körpers. Mir tut es auch manchmal weh mehr Geld auszugeben, aber ich versuche halt günstige Lebensmittel wie Gemüse, Öl, Butter, Sahne (Fett ist doch meist erschwinglich) mit den etwas teureren Produkten (Fisch, Fleisch) zu kombinieren.

Ausserdem muss man eben auch nicht so streng sein und sich erstmal sagen, dass es schon ein Fortschritt ist, wenn man erstmal einfach nur keine verarbeiteten Produkte mit Zusatzstoffen etc. kauft. Ob Bio oder nicht ist dann (hoffentlich) erstmal zweitrangig.

Ich erhoffe mir aber auch, dass die Ernährungsweise langfristig sich als genaus teuer erweist, da eben kleinere Portionen gegessen und man nicht so oft an den Kühlschrank geht.

Also ich mach weiter und schau mal. Not macht ja bekanntlich erfinderisch ;)

Nordkäppchen
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Re: Low Carb - Ernährung für "Reiche"?

Beitragvon Nordkäppchen » 30. Oktober 2011, 15:25

Ich würde Vorschlagen, mal für min. 3 Monate ein Haushaltsbuch zu führen in das absolut alles vom Fleisch bis zum Klopapier eingetragen wird.

Auch würde ich mal ne Liste machen über die Dinge die ihr früher so gegessen habt, Obst, Nudeln, Fastfood, Süßigkeiten und da auch mal ne Summe für den monatlichen Durchschnitt ermitteln. Da kommen ganz schöne Summen zusammen. Wenn ich daran denke was ich allein für Obst ausgegeben habe.

Somit habt ihr mal nen Überblick wo euer Haushaltsgeld bleibt. Solltet ihr zunächst tatsächlich höhere Kosten haben seht ihr vielleicht wo noch Einsparpotential wäre. Muß es unbedingt ein Markenwaschpulver sein, tuts nicht auch ein günstigeres Duschgel, Zahnpasta....

Wenn man sehr rechnen muß, hilft es schon seinen Einkauf besser zu planen und auch einen Wochenplan zu erstellen. Ja, man ist nicht merhr so spontan, aber Spontanität hat seinen Preis.
Wenn man ne TK-Truhe hat kann man sein Fleisch auch im Angebot holen, auch gute Metzger, Bioläden, oder wo ihr sonst einkauft haben Angebote. Dann kauft man eben mal 4-5 Kilo, gerade Hackfleisch lässt sich gut einfrieren.
Auch TK-Gemüse gibt es recht günstig, grad wenn mans eh zu Pürre verarbeiten möchte.
Es muß auch nicht das teure native Kokosfett aus dem Bioladen sein, das normale Othüna für 90 Cent tuts auch. Wem Bio-Eier zu teuer sind, bei allen Discountern gibts inzwischen Freilandeier die sind frisch und nicht überteuert.
Die Eier von Rewe könnt ihr euch schenken, zumindest in den Fillialen in die ich komme haben die von Kühlkette noch nie was gehört, die Eier haben Körpertemperatur, die sind ja schon gammelich bevor sie Zuhause sind.
Wenn ich einen Braten, Hühnerteilchen.... mache plane ich auch schon mehr ein, da ich, bzw. die Kinder dann noch die nächsten 1-2 Tage Aufschnitt oder nen Snack haben.

Nach nun fast 3 Jahren LC(HF) kann ich keine höheren Haushaltskosten vermelden.

LG
Corina

Coco
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Re: Low Carb - Ernährung für "Reiche"?

Beitragvon Coco » 30. Oktober 2011, 18:56

Ich habe auch nicht den Eindruck,mehr Geld für Nahrungsmittel auszugeben, als früher.
Da ich keinen Süßkram mehr kaufe, nicht mehr in die Pommesbude gehe ( den Ausreisser Anfang der Woche mal ausser Acht gelassen) und mehr Eier als Fleisch esse, spare ich vermutlich eher.


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