Magnesium

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Mariella
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Re: Magnesium

Beitragvon Mariella » 31. Oktober 2012, 10:05

dann teste doch erstmal mit dem aus der Apotheke.
Magnesium pur ist auch deshalb günstig, weil es in einer 500g Tüte geliefert wird für 15 Euronen plus Versand.
Es gibt ein Pulver in der Apotheke, da kosten 100g 12 Euronen.
Es gibt auch fertige abgewogene Tütchen von diasporal mit 300mg, das reicht meist gar nicht aus. Also dann lieber 1 1/2 Tütchen nehmen. Es gibt auch Diasp...mit 400mg, mach mal nen Presivergleich.
Vielleicht gibt es in Tüten in der Apo... auch preisgünstigere ....
Gerade, wenn Du immer Verstopfung hattest.
Du wirst schnell Erfolg haben.
In mind. 300ml Wasser. Wenn nicht ausreichend genug Wasser, dann Magengrimmen wg zu hoher Konzentration.

Viel Erfolg Dir

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Kitty
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Re: Magnesium

Beitragvon Kitty » 28. November 2012, 13:33

Ich hab neuerdings auch mit nächtlichen Wadenkrämpfen zu tun und hab mir jetzt auch mal das Magnesium Pur im 500-g-Beutel bestellt. Hatte bis dato nur Brausetabletten mit Geschmack und Süßstoff :(

ReMe
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Re: Magnesium

Beitragvon ReMe » 28. November 2012, 15:52

Hallo Kitty und Interessenten
Zwar sind Wadenkrämpfe ein sicheres Indiz für Mg- Mangel.
Jedoch kann es bei der LCHF Ernährung auch Natriummangel bedueten, so wie es Robert schon mehrmals in diesem Forum ausführlich erklärt hat.
Ich bin auf Grund meiner Gesundheit, täglich auf hohe Dosen Mg angewiesen. Mir ist aber aufgefallen, dass seit LCHF die Krämpfe in meinen Beinen zugenommen haben. Jetzt nehme ich zusätzlich zum Mg- auch Kochsalz (Natrium) ca. 12/15g/d, als Zugabe in der LCHF Nahrung und im Getränk...
Und siehe da, meine Krämpfe sind weg, Robert' s Tipp sei Dank :) .
Was m. E., nach wie vor das Beste ist:
Jährlich den Elektrolytstatus im Blut messen: Mg, Ca, Na, Ka. Somit weiss ich immer woran ich bin, mit der Substitution dieser Mikronährstroffe...
Uebrigens:
Bei einem chronischen Mg- Mangel, reichen leider Mg- haltige Nahrungsmittel zur Substitution bei weitem nicht aus.
Mit besten Wünschen
Regula M.

Stoffel77
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Re: Magnesium

Beitragvon Stoffel77 » 28. November 2012, 16:01

Gutes Mineralwasser trinken, ausreichend salzen mit Meersalz, abwechslungsreich essen... also ich hab noch nie Probleme mit Krämpfen gehabt und hab noch nie was substituiert... woher kommt denn so ein Mangel?
Ich würde lieber versuchen den Mangel zu beheben durch essen und trinken statt durch Mittelchen bei denen man nie weiss was so drin ist und wie es konzentriert wirkt...

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Shenana
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Re: Magnesium

Beitragvon Shenana » 28. November 2012, 16:11

ich setzte mir immer eine Solelösung an und mische einer Fläsche Leitungswasser (0,75l) 1-2 Teelöffel Sole bei.
Normales Leitungswasser, ohne Sole, schmeckt mir gar nicht mehr. Davon trinke ich 1-2 Flaschen am Tag (zudem noch
ayurvedisches Wasser, Tee, Kaffee)

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Shenana
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Re: Magnesium

Beitragvon Shenana » 13. Dezember 2012, 13:25

Hallo,
Ich nehme bisher das Magnesiumhydrogencitrat von Eu OTC-Pharma (ph-Wert 3,9).

Dieses hier hat einen ph-Wert von 7-8 - ist aber auch doppelt so teuer
http://www.tri-mag.eu/info/Warum-unser-Magnesium-.html.
Ist dieses basiche Mg besser als das saure Mg?
Hat das saure Mg irgendwelche negativen Auswirkungen, evtl. auf die Zähne?

Gruss Shenana

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Shenana
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Re: Magnesium

Beitragvon Shenana » 13. Dezember 2012, 18:11

Hallo Shenana,

vielleicht erklärt Dir folgende Aussage deine Frage:
Juelia14.01.08, 23:51
Naja, er hat eben auch z.B. das hier geschrieben:
"Magnesiumcitrat an sich ist nicht sauer, würde den Zahnschmelz also gar nicht angreifen. Das Magnesiumcitrat, das man als loses Pulver in der Apotheke bekommen kann, ist aber saures Magnesiumhydrogencitrat. Es kann den Zahnschmelz durchaus etwas angreifen, allerdings nicht in dem Ausmaß wie etwa die Citronensäure selbst.[...] Wer aber ganz auf Nummer sicher gehen will, der spült einfach mit einem Schluck Wasser nach oder nur den Mund aus oder neutralisiert das saure Magnesiumhydrogencitrat mit etwas Calciumcarbonat (schmeckt dann allerdings nicht mehr so gut)."
Das hatte mich insbesondere verwirrt...oder mache ich gerade einen Denkfehler bzw. habe ich etwas übersehen?
(Quelle: http://www.ht-mb.de/forum/archive/index ... 82642.html)
Nach der Einnahme von Magnesiumhydrogencitrat spüle ich mir sowieso immer den Mund aus - vielleicht hilft es ja....

Danke für den Hinweis Shenana :D

Gruss Shenana

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Re: Magnesium

Beitragvon Shenana » 13. Dezember 2012, 18:42

hier ein wenig ausführlicher:
Getränke die Zitronensäure enthalten(und das sind Einige) sollen den Zahnschmelz angreifen(auflösen). Noch dramatischer wird
es, wenn unmittelbar nach dem Genuß die Zähne geputzt werden.
Meine Frage: Weiß Jemand, ob das auf das Citrit z.B. Magnesiumcitrit, Calciumcitrit auch zutrifft?
LG.
Lissy


Hallo Lissy,

ist zwar schon einige Zeit her, aber vielleicht interessiert meine Meinung trotzdem noch.
Richtig ist: Citronensäure greift den Zahnschmelz an. Auch Karies entsteht letztlich ja durch Säuren, die von Bakterien im Zahnbelag ausgeschieden werden. Bei den Kariesbakterien sind dies Milchsäure und Citronensäure. Im Unterschied zu Citronensäure und anderen Säuren in Lebensmitteln und Getränken, greifen die von den Bakterien produzierten Säuren den Zahnschmelz aber rund um die Uhr an - je mehr Zucker sie zu fressen bekommen, desto mehr Säuren produzieren sie daraus.
Es kommt also zum einen darauf an, wie lange die Säuren einwirken können - und da ist es sicher schädlicher über den ganzen Tag verteilt zuckerhaltige Limonade oder saure Drops zu konsumieren als einmal nen Salat mit Essig oder saures Obst. Dann kommt es darauf an, wie schnell der Speichel dazu in der Lage ist, den pH-Wert im Mund wieder zu neutralisieren und wieviel Mineralstoffe er zur Reparatur enthält. Gebraucht werden hierfür v.a. Calcium, Magnesium und Phosphat. Da Magnesium ganz entscheidend den Calcium- und Phosphathaushalt steuert, ist es - obwohl mengenmäßig im Zahnschmelz wie im Knochen nur in der Minderheit - ein Schlüsselmineral, das aber leider nur allzuoft vergessen wird. Außerdem unterstützt sowohl Magnesium als auch Citrat den Säure-Basehaushalt und hilft damit von innen überall im Körper den richtigen pH-Wert einzustellen. Ganz wichtig in diesem Zusammenhang ist aber Zink, das über das Zinkenzym Carboanhydrase (http://de.wikipedia.org/wiki/Carboanhydrase" onclick="window.open(this.href);return false;) den pH-Wert in jeder Körperzelle und jedem Sekret optimal einstellen hilft. Zink ist das Werkzeug dazu, Magnesium ist an der Steuerung mitbeteiligt.
Im Mund findet sich die Carboanhydrase IV, die u.a. dafür da ist, den pH-Wert des Speichels mit ausreichend Bicarbonatproduktion im basischen zu halten, um so die Zähne zu schützen und Remineralisierung von oberflächlich angegriffenen Stellen zu ermöglichen. Zink- und Magnesiummangel fördern sowohl direkt als auch indirekt Karies. Zum einen unmittelbar in der Mundhöhle durch Schwächung der Basenkapazität des Speichels und Mangel an Mineralstoffen zur Remineralisierung. Beim Zinkmangel kommt noch die Schwächung des Immunsystems dazu, die auch die Mundhöhle und dort u.a. die Abwehr von Kariesbakterien betrifft. Zink- und Magnesiummangel schwächen zudem die Verdauung über Störungen der Magensäureproduktion und der Produktion der Bauchspeicheldrüse (extrem zinkabhängig). Bei einer chronisch insuffizienten Verdauungsleistung entstehen leicht sekundäre Mängel an weiteren Mikronährstoffen, die so nur schlecht oder gar nicht aus der Nahrung resorbiert werden können (z.B. B12-Mangel bei nicht ausreichender Magensäureproduktion, schlechte Fettverdauung und damit auch Mängel an fettlöslichen Vitaminen bei nicht ausreichender Bicarbonatproduktion der Bauchspeicheldrüse - besonders ungünstig bei gleichzeitig überschießender Magensäureproduktion).

Aber zurück zum Magnesiumcitrat: Magnesiumcitrat an sich ist nicht sauer, würde den Zahnschmelz also gar nicht angreifen. Das Magnesiumcitrat, das man als loses Pulver in der Apotheke bekommen kann, ist aber saures Magnesiumhydrogencitrat. Es kann den Zahnschmelz durchaus etwas angreifen, allerdings nicht in dem Ausmaß wie etwa die Citronensäure selbst. Dass saures Magnesiumcitrat Kalk auflösen kann, kann man leicht selbst feststellen, wenn man mal einen Teelöffel in einen nur leicht verkalkten Wasserkocher oder ähnliches gibt. Der Kalkfilm löst sich langsam auf. Wer gleichzeitig etwas für seinen Calciumhaushalt tun will, der kann sein Magnesium auch mit einer Messerspitze Calciumcarbonat (Kalk, Schlämmkreide) neutralisieren (dauert allerdings etwas bis sich alles aufgelöst hat). Ich glaube allerdings nicht, dass 1-3 mal saures Magnesiumcitrat am Tag den Zähnen schadet. Wegen des günstigen Effektes von Magnesiumcitrat auf den Mineralstoff- und Säure-Base-Haushalt ist die Bilanz wohl eher positiv. Wer aber ganz auf Nummer sicher gehen will, der spült einfach mit einem Schluck Wasser nach oder nur den Mund aus oder neutralisiert das saure Magnesiumhydrogencitrat mit etwas Calciumcarbonat (schmeckt dann allerdings nicht mehr so gut).
Liebe Grüße
Mic
(Quelle: http://www.ht-mb.de/forum/archive/index ... 62187.html" onclick="window.open(this.href);return false;)

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Re: Magnesium

Beitragvon grünspan » 13. Dezember 2012, 23:55

Shenana redet mit sich selbst?! :-? :-? :-?

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Re: Magnesium

Beitragvon Shenana » 14. Dezember 2012, 09:33

grünspan:
Shenana redet mit sich selbst?! :-? :-? :-?
:lol:
ja, soweit hat mich LCHF gebracht - ich führe schon Selbstgespräche.... :-o :shock:


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