An die ehemaligen Raucher

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Themen rund um das körperliche und seelische Wohlbefinden
sonne
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Re: An die ehemaligen Raucher

Beitragvon sonne » 28. August 2014, 17:44

Nimm mich mit, dann nehme ich dir einfach jede Zigarette weg :D
Lach nicht, Pinselchen! Als ich damals für ein Jahr aufhörte, was der Klick-Moment der, dass mein Sohn mir heimlich die Zigaretten mt Schere durchgeschitten hatte - und die Stückchen wieder in die Schachtel gepackt hatte.

Als ich am Morgen meine erste rauchen wollte, sah ich die Bescherung - und daraufhin habe ich kein Buch gebraucht.
Die stille Botschaft meines Sohnes hat gereicht :x .

Habe übrigens tausendmal meinen Freund gebeten, mir die Zigaretten, wenn er hier ist, zu verbieten.
Tut er aber nicht.
Er ahnt wohl, dass ich mir das nicht gefallen ließe :lol: .

Bei ihm, bzw. in jeder fremden Wohnung von Nicht-Rauchern, rauche ich aber gar nicht.

Das ist Ehrensache.

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Alpenveilchen
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Re: An die ehemaligen Raucher

Beitragvon Alpenveilchen » 28. August 2014, 19:44

Und stell Dir mal vor: als ich schwanger war, vor vielen, vielen Jahren, haben die Ärzte noch gemeint, dass ein abbruptes Aufhören mit dem Rauchen eher schädlich wäre, wegen sich daraus ergebender Nervosität der zuküntigen Mama.
Die Empfehlung an mich war: rauchen Sie einfach weniger..
Und das kann ich wirklich auch bestätigen, so eine Empfehlung habe ich in beiden Schwangerschaften bekommen. "Da tun sie ihrem Kind nichts Gutes, es bekommt dann auch Entzugserscheinungen". Da wurde dann halt empfohlen auf 5 Stck zu begrenzen. Das ist auch blöd, schaut man ständig auf die Uhr, wann man wieder rauchen kann

@Sonne - Super Ferienziel, OmG schaut das herrlich aus :o und wunderschönen Urlaub wünsch ich dir

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xuhux
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Re: An die ehemaligen Raucher

Beitragvon xuhux » 28. August 2014, 22:12

Nach meiner eigenen Erfahrung (nunmehr über 20kg abgenommen und geht es weiter) und nach der Erfahrung Aller die ich kenne, die sich LCHF oder Paleo ernähren ist es aber so simpel.
Es ist eine reine Willenssache. Man muss es wollen, dann muss man es durchziehen und dann bei der Stange bleiben bis es aus dem Sinn ist. Gewohnheit geändert, fertig.
Das Gift des Zuckers ist nach kürzester Zeit aus dem Körper ausgeschieden.
Keinerlei körperliche Nachwirkungen, keine wirklichen Entzugserscheinungen.
Wenn man nach Monaten noch Tag für Tag kämpfen muss, dann würde ich einen Arztbesuch empfehlen, weil dann scheint irgendwas nicht in Ordnung zu sein, evtl. gibt es schon Schäden durch die Kohlenhydrate oder andere Schäden die dadurch verdeckt/betäubt wurden.

Ach und ich finde dass alle Dicken willensschwach sind.

Nur so kann ich mir erklären, warum man sich freiwillig Tag für Tag Kohlenhydrate, insbesondere Zucker reinzieht, warum man Tag für Tag den Körper misshandelt, gegen die schlechte Kondition ankämpft, den Körper trainiert sich mit unbekömmlicher Nahrung vollzustopfen, was absolut wider der Natur ist.
Ja ich war auch so.

Und wenn man Dopamin und Serotonin haben will, da gibt es gesündere, bessere und schönere Wege dies zu erhalten...
Sport, Sex, Sonnenschein und Lachen... ;)

sonne
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Re: An die ehemaligen Raucher

Beitragvon sonne » 28. August 2014, 23:06

Xuhux,

die Frage ist aber, ob die Dicken von denen Du schreibst sich freiwillig die KH reinziehen.

Kennst Du Suddas Geschichte? Sie ist wohl gar nicht so selten, denke ich.

LG Sonne

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xuhux
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Re: An die ehemaligen Raucher

Beitragvon xuhux » 28. August 2014, 23:32

Liebe Sonne.

wieviele der Tabaksüchtigen ziehen sich freiwillig den Rauch in die Lunge?
Wieviele der Zucker/KH-süchtigen ziehen sich freiwillig das ungesunde Zeug rein?

Was davon ist freiwillig und was ist Sucht?

Wer seine Sucht besiegt hat, kann leicht reden.
Auf KH, Zucker und Tabakrauch verzichte ich mittlerweile gerne. Es ist auch kein Verzicht mehr.
Wieviele Foristen hier kämpfen hier mit Ihrer Weizen/KH/Zuckersucht? Darüber wird hier diskutiert und nach Lösungen gesucht. Die Tabaksucht wird hier teilweise nicht ernstgenommen.

Auf Kaffee und Nikotin möchte ich nicht verzichten.

Dampfende Grüße,

xuhux

PS: Schau noch mal auf letzten Beitrag der Seite 7.

Stoffel77
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Re: An die ehemaligen Raucher

Beitragvon Stoffel77 » 29. August 2014, 08:26

Sei wenigstens so nett und gib an wen du kopiert hast... tststs... Plagiat! Unverschämtheit!

=)) =)) =))

Interessant was die Leute so lesen wollen wenn man nicht nach ihrem Gusto schreibt... ich würde meine Aussagen übers Rauchen niemals 1:1 auf andere Süchte übertragen aber wer da Lust drauf hat, bitte, ist ein freies Land, jeder darf so viel (Un)sinn machen wie er will :D

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Pinselchen79
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Re: An die ehemaligen Raucher

Beitragvon Pinselchen79 » 29. August 2014, 09:00

Er hat doch am Ende seines Beitrages geschrieben "Schau mal am Ende der Seite 7"

Ich muss dir widersprechen Stoffel (und dies nicht weil DU es bist, echt nicht).

Warum sollte man Rauchen nicht auf andere Süchte übertragen können?
Rauchen/Nikotin ist eine ganz stark psychisch abhängig machende Droge. Der körperliche Entzug ist schneller durch als bei anderen Drogen, aber der körperliche Entzug ist halt auch einfacher. Die Psyche ist da viel schwieriger zu handhaben. Und eben darum zieht das Argumenlt "willensschwach" mal so gar nicht.
Vielen anderen (meist illegalen) Drogen kann man im Alltag gut aus dem Weg gehen. Aber Rauchern/dem Rauchen (Alkohol ists ähnlich) kann man nicht gut aus dem weg gehen meist, wenn man sein Sozialleben ähnlich fortführen möchte. Aber ja, die (Nicht)Raucher müssen ja nur wollen...
Es sehen es jetzt schon einige total gegensätzlich zu deiner Meinung....manchmal sollte man seine Meinung überdenken ;)
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Re: An die ehemaligen Raucher

Beitragvon Stoffel77 » 29. August 2014, 09:28

Ich überdenke meine Meinungen immer wieder, aber nicht weil jemand anderer Meinung ist, sondern weil das meine Natur ist, dass ich konstant nachdenke, hinterfrage, nachhake.

Ich sehe in deinen Sätzen nichts was gegen meine Aussage spricht?!?
Eventuell müsste ich einschränken: "Wenn es keinerlei sonstige körperlichen Einschränkungen gibt dann läuft es am Ende auf eine reine Willenssache raus."
Sicherlich gibt es Menschen bei denen es körperliche Probleme gibt, die aufgrund unterschiedlicher krankheiten nicht in der Lage sind, dem Nikotin die Stirn zu bieten (wenn sie es auch noch so wollen würden).
Aber beim allergrößten Teil der Menschen ist es schlicht eine Frage des Willens. Mentaler Entzug ist rein Mental! Es zählt rein die Psyche.
Niemand zwingt dich in den Raucherraum der Kneipe zu gehen.
Niemand zwingt dich Kippen zu kaufen (lustigerweise war das mein erster "Notnagel" ich hab mich drauf versteift einfach keine Kippen zu kaufen, was im Laden nicht so einfach ist wenn an 3 von 4 Kassen Ziggis stehen...).
Niemand zwingt dich eine angebotene Kippe anzunehmen und niemand zwingt dich sie anzuzünden und zu rauchen.

Klar ist es simplifiziert (dachte nicht dass ich das erklären müsste). Es gibt Tage, an denen fühlt man sich Bockstark und man kann Bäume ausreissen und lacht über den Gedanken an eine Zigarrette... an anderen Tagen fühlt man sich winzig, will sich nur verkriechen und dann kommen die Gedanken an eine Kippe auf dem Balkon zum durchatmen...
Und um eben diesen Tagen vorzubeugen gibts zwei Methoden: Willenskraft und Gewohnheiten-Bashing... man muss solche Gedanken effektiv in seinem Kopf "vernichten". Was soll daran entspannt sein auf dem Balkon zu stehen und Rauch in die Lunge zu ziehen? Lieber entspannt einen Tee trinken, die Beine hochlegen, durchatmen.
Solche Muster muss man mMn entwickeln um den schlimmen Tagen mit den schlimmen Gedanken zu entgehen.
Positives Denken bei den richtigen Dingen, negatives bei den bööösen Dingen, so würde ich vereinfacht sagen ;)

Es ist nicht einfach, es funktioniert nicht bei jedem, aber es kann wirken.
Ich hoffe mit diesen Einschränkungen ist nun jeder zufrieden, ich wollte nicht jeden über einen Kamm scheren, wie gesagt es gibt Gründe warum es bei manchen Menschen so nicht funktioniert. Sollte es mit Willenskraft partout nicht funktionieren würde ich ernsthaft in Erwägung ziehen einen Arzt zu konsultieren um abzuprüfen, ob ich schwach bin oder ob es andere Probleme gibt die man vielleicht noch gar nicht kennt (Hormone sind Schweine... ;) z.B.) die das verhindern.

Eine Übertragung meiner Erfahrungen und Meinungen zum Thema rauchen auf andere Süchte halte ich auch weiterhin für Unsinn und nicht machbar, da man nicht jede Droge miteinander vergleichen kann. Einen Alkoholiker und einen Raucher zu vergleichen wäre wie Äpfel mit Kokosnüssen zu vergleichen. Ähnlich aber bei weitem nicht gleich...
"Leichte" Drogen kann man mit Willenskraft (mit Einschränkungen) besiegen.
Bei harten Drogen (und dazu zähle ich schon Alkohol im ungesunden Maß) sollte man sich die beste mögliche Hilfe holen.

Esn soll sich aber auch niemand entmutigt fühlen und man sollte es einfach probieren, wenn man vom rauchen die Schnauze voll hat. Mit Gewohnheiten brechen ist schwer, aber schaffbar. Be a winner!

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Re: An die ehemaligen Raucher

Beitragvon Pinselchen79 » 29. August 2014, 09:49

Ich glaube wir sind gar nicht so arg unterschiedlicher Meinung.
Ich stosse mich vorallem an deiner Unterscheidung zu anderen Drogen/bzw wären dann Abhängige aller Drogen einfach nur willensschwach.
Es spielt für den psychischen Entzug (und das ist der härtere Entzug, denn auch bei Drogen die sich stärker auf den Körper auswirken wie Alkohol oder Heroin ist der körperliche Entzug, notfalls mit medikamentöser Unterstützung, nach wenigen Tagen durch) keine Rolle ob es Alkohol, Kippen oder Heroin war.
Da ist Sucht gleich Sucht.
Ich finde es da beim Rauchen sogar extra schwierig, weil man oft mit Rauchern (selbst wenn man versucht Feiern/Kneipenbesuche erstmal sein zu lassen) konfrontiert wird (genau wie mit Alkohol).
Warum machst du da einen Unterschied? Da gibt es (für mich) keinen.
Ich bleibe dabei, wieso müssten Raucher körperliche Einschränkungen haben um nicht einfach nur willensschwach zu sein, andere Abhängige aber nicht.
Wieso erkennst du die Sucht bei anderen Drogen anders an als beim Rauchen?
Und natürlich überdenke auch ich konstant meine Meinung und entwickel mich weiter, aber wenn ich merke, dass mehrere Menschen anderer Meinung sind beginne ich auch meine Meinung zu hinterfragen.
Entweder sind Süchtige aller (stark psychisch) abhängig machenden Drogen willensschwach oder keiner :)
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Re: An die ehemaligen Raucher

Beitragvon Stoffel77 » 29. August 2014, 11:11

Nur kurz: weil ich einen "Trip" (egal ob Drogen- oder Alkoholinduziert) niemals mit einer Zigarrette gleichsetzen würde und damit in der Psyche deutlich unterschiedliche Wirkungen hervorgerufen werden gegen die man ankämpfen muss.
Ne Kippe macht kurz "Happy"... LSD schießt dich in eine bunte Welt der Farben und des Glücks, über Stunden...
Kleiner Unterschied davon los zu kommen denke ich mir so ohne den Unterschied am eigenen Leib erfahren zu haben.
Aus diesem Grund unterscheide ich hier und bevor mir nicht jemand glaubhaft versichert, dass das beides dasselbe ist und er es so erlebt hat und das belegen kann... so lange ändert sich in diesem Punkt meine Meinung reeeecht unwahrscheinlich... ;)

Btw. es ist heute eigentlich sehr leicht den Rauchern zu entkommen... in meinem Freundeskreis raucht inzwischen noch genau einer. Wenn ich weggehe will ich frische Luft, meide daher Raucherkneipen (das ging früher nicht, da waren alle Kneipen Raucherkneipen), esse nicht im Raucherbereich in Lokalen... und wenn ich neben Rauchern stehe dann reicht eine Nase voll Qualm und ich muss fast :ymsick:
Klar ist das nicht überall so, aber heutzutage hat man viel mehr rauchfreie Optionen als vor 25-30 Jahren... da wurde noch in Flugzeugen geraucht, in Büros, in der Bahn, im Auto mit den Kindern hinten drin...


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