Wieder zurück - über ein Jahr Frust

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KungFuPanda
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Re: Wieder zurück - über ein Jahr Frust

Beitragvon KungFuPanda » 29. März 2017, 07:22

Muskel sind vor allem bei mir in Bezug auf die Insulinresistenz ein Hinweis, denn ich esse weder viele Kohlenhydrate noch ungewöhnlich viel an Kalorien.
wie meinst Du das?
was "sagen Dir" Deine Muskeln bzgl. Insulinresistenz?
ich verstehe den Zusammenhang noch nicht... :(

Turtle70
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Re: Wieder zurück - über ein Jahr Frust

Beitragvon Turtle70 » 29. März 2017, 07:28

Die Ärztin meinte, dass ich vermutlich eine Insulinresistenz entwickelt habe, da ich auch nur sehr wenig Muskelmasse habe. Durch Zuwachs an Muskelmasse kann man die Insulinresistenz auf jeden Fall vermindern. Daher wurde mir jetzt geraten Muskelaufbau zu betreiben und dadurch mehr Zucker ( bei mir aus der Gluconeogenese) zu verbrauchen.

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KungFuPanda
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Re: Wieder zurück - über ein Jahr Frust

Beitragvon KungFuPanda » 29. März 2017, 07:36

Danke - ich muss nochmal umgekehrt fragen, hoffentlich nerve ich Dich nicht:
"verliert" man durch Insulinresistenz Muskeln??
Ich befürchte das bei mir, weiß aber nicht, ob es stimmt. Ich schaffe nicht so richtig, wieder welche aufzubauen, seit ich keine Eiweißshakes und kiloweise Milchprodukte mehr zu mir nehme.

Aber wenn ich Dich richtig verstehe, halten Deine Experten den Muskelaufbau für möglich, trotz der IR? Oder geht es dann schwerer?

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GrannyRose
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Re: Wieder zurück - über ein Jahr Frust

Beitragvon GrannyRose » 29. März 2017, 07:47

Also, wenn ich das noch richtig in Erinnerung habe, was ich da mal in einem Diabetikervortrag unseres damaligen Oberarztes gehört habe, wird durch vermehrte Bewegung die Empfindlichkeit der Insulinrezeptoren an den Muskelzellen wieder verbessert, die sind quasi der Türwächter, der dem Insulin Einlass in die Zellen geben :-?
Liebe Grüße von GrannyRose

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KungFuPanda
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Re: Wieder zurück - über ein Jahr Frust

Beitragvon KungFuPanda » 29. März 2017, 07:50

Ok, danke, liebe Rose!

Liebe Turtle: Sorry, falls ich mit meiner Fragerei diesen Thread hier ein bisschen gestört habe -
ich halte schon wieder meine Klappe! (bin beruhigt, dass IR nicht den Muskelaufbau ausschließt!)

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Esra
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Re: Wieder zurück - über ein Jahr Frust

Beitragvon Esra » 29. März 2017, 09:07

Rose hat völlig Recht. Mein Sohn hat einen Typ 1 und da ist Sport ein Muss, aus dem genannten Grund.
107 - jetzt 87 - Ziel 75

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Re: Wieder zurück - über ein Jahr Frust

Beitragvon Turtle70 » 29. März 2017, 10:28

Nein, absolut in Ordnung mit der Fragerei. Vielleicht habe ich mich auch schlecht ausgedrückt. Die Ärztin empfiehlt sogar bewusst Krafttraining für die Insulinresistenz zu durchbrechen. Leider bringt Ausdauertraining diesbezüglich gar nichts, das hatte ich vor einem Jahr auch dreimal die Woche gemacht, ohne dass es auf das Gewicht Einfluss hatte.
@Rose: Danke für die hilfreiche Erklärung.

Ich schreibe unter anderem auch hier, um Menschen, die ähnliche Probleme mit der Abnahme haben, hier weiter zu helfen und eine Lösungsmöglichkeit aufzuzeigen. Das heißt jetzt aber nicht, dass das bei jedem der nicht abnimmt, dasselbe Problem sein muss.

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KungFuPanda
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Re: Wieder zurück - über ein Jahr Frust

Beitragvon KungFuPanda » 29. März 2017, 10:33

Die Ärztin empfiehlt sogar bewusst Krafttraining für die Insulinresistenz zu durchbrechen. Leider bringt Ausdauertraining diesbezüglich gar nichts, das hatte ich vor einem Jahr auch dreimal die Woche gemacht, ohne dass es auf das Gewicht Einfluss hatte.
sehr spannend. Danke!! :)

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Re: Wieder zurück - über ein Jahr Frust

Beitragvon arla » 31. März 2017, 20:52

danke für eure tipps.
ich gehöre auch zu den leuten die immer wieder mißerfolge haben und die für andere nicht glaubwürdig sind wenn sie behaupten alles richtig zu machen.
weil ich jetzt gerade erfolgreich bin traue ich mich überhaupt mich hier zu melden. bei mir macht den unterschied: mc öl.

endlich endlich funktionierts...

grüße von arla

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Re: Wieder zurück - über ein Jahr Frust

Beitragvon Turtle70 » 1. April 2017, 12:30

MCT-Öl hat bei mir auch leider nicht funktioniert. Aber in Anbetracht der Tatsache, dass bei mir wohl einiges mehr aus dem Ruder (organisch gesehen) gelaufen ist, ist das auch kein Wunder.
Jetzt noch eine kurze Rückmeldung bezüglich des intermittierenden Fasten. Ich habe jetzt nach einer knappen Woche das Gefühl, dass es tatsächlich anfängt zu greifen. Aber es ist teilweise abends schon hart, nichts mehr zu essen. Mal sehen, ob der Körper sich auf Dauer daran gewöhnt. Desweiteren werde ich nicht mehr ganz so streng lowcarb leben, sondern mal kleinere Portionen von langsam verstoffwechselnden Kohlenhydrate aus Gemüse mehr zuführen. Es darf dann auch mal ein halber Apfel oder etwas Mango sein. Damit wird es etwas leichter, weil ich nicht immer am rechnen bin. Bis jetzt scheint es zu klappen. Wichtig ist, dass meine Leber sich erholt. Zucker und schnelle Kohlenhydrate bleiben weiterhin natürlich tabu. Desweiteren werde ich nach wie vor meine zusätzliche Ölportionen, Kokosöl und Leinöl, beibehalten. Hoffentlich hält dieser Trend an, ich sehe einen Lichtstreif am Horizont.


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