Hat jemand Insulin übrig?

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Trizi
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Hat jemand Insulin übrig?

Beitragvon Trizi » 26. August 2016, 23:35

Hat hier vielleicht jemand Insulin übrig oder Zugang zu einem Diabetikerforum, wo er/sie die Frage stellen könnte?

Ich frage für "Rocky", einen diabeteskranken Hund. die Besitzer habe ich über ein Hundeforum in fb kennengelernt und sie suchen Lantus & Actrapid.

Falls wer sowas übrig hat oder den Kontakt zum Hundebesitzer herstellen möchte, bitte kurze PN an mich, ich gebe dann die Email-Addi vom Hundebesitzer weiter.

Danke, lg Trizi

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TanteNini71
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Re: Hat jemand Insulin übrig?

Beitragvon TanteNini71 » 27. August 2016, 15:36

Warum holen sie es nicht beim Tierarzt? Unser diabeteskranker Kater Obelix bekommt seines immer aus unserer Tierklinik, die Mess-Streifen und Piekser fürs Messgeràt sowie die extre dünnen Spritzen bestelle ich im Internet.

LG,
Nini

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Re: Hat jemand Insulin übrig?

Beitragvon Trizi » 27. August 2016, 15:54

Naja, ich habe da nicht nachgefragt ... aber ich denk' mir halt., Arzneimittel, sowohl für Tiere als auch für Menschen, sind teuer ... und nicht jeder hat das Geld, seinen Hundi optimal durch den Tierarzt versorgen zu lassen :sad:

Aber wie gesagt, ich hab' nicht nachgefragt.

Fällt mir gerade ein - ich hatte mich mit dem Hundebesitzer nochmal per Mail ausgetauscht und um seine Addi gebeten (jemand vom Forum hat was übrig). Da fragte er nach, ob vielleicht auch jemand Teststreifen über hat.
Also denke ich, daß es doch eine finanzielle Sache ist.

lg Trizi

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Re: Hat jemand Insulin übrig?

Beitragvon TanteNini71 » 27. August 2016, 17:15

Ja gut, das versteh ich, und Diabetes ist eine sehr teure Sache, vor allem die Teststreifen sind teuer, aber, ganz ehrlich, ich würde nie jemandem Medizin weiter geben - egal ob dür Mensch oder Tier, das ist ja auch rechtlich gar nicht so ohne. Das Lantus allerdings ist nicht teuer, das kleine Flascherl kostet 18€, das recht bei uns für 1/2 Jahr. Aber ohne Messgerät und Teststreifen geht's eh nicht, einfach auf "gut Glück" Insulin zu spritzen ist sehr gefährlich.

Aber vielleicht gibt es eine Tierschutzstelle, an die sich der Betroffene wg. einer finanziellen Unterstützung wenden könnte.

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Re: Hat jemand Insulin übrig?

Beitragvon Trizi » 27. August 2016, 17:48

Problematisch ist mWn das Weitergeben von Drogen, die unter das BMG fallen.

Danke für den Hinweis auf das günstige Lantus. Ich muß mit meiner Bestie nächste Woche eh' zur Tierärztin ... dann werd ich mir ein Fläschen kaufen und es dem Hundebesitzer schicken.

Ich stell' mir das sehr belastend vor - wenn man ein krankes Tier hat, das man liebt und kein Geld, ihm zu helfen.

Ob es Tierschutzstellen gibt, die dann unterstützen, glaube ich kaum. Von unserer Tierärztin weiß ich, daß sie ab und zu die Hunde von Obdachlosen oder Zigeunern zum Nulltarif behandelt, weil ihr die Tiere so leid tun. :sad:

lg Trizi

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Re: Hat jemand Insulin übrig?

Beitragvon TanteNini71 » 28. August 2016, 11:34

Nein, auch die Weitergabe von Medikamenten kann dich enorm in Schwierigkeiten brigen, das hab ich beim Erste Hilfe-Kurs gelernt. Angenommen jemand hat Kopfschmerzen und du gibst ihm irgendeine Tablette, die du grad dabei hast, der andere verträgt einen Wirkstoff davon nicht und hat dann eine wie auch immer geartete Reaktion darauf, dann kannst du mit verantwortilich dafür gemacht werden. Das ist echt nicht ohne, uns wurde empfohlen, ein Medikament auch nie jemandem zu GEBEN sondern, wenn überhaupt, mehrere Tabletten anzubieten, zu erklären und anhand der Packung zu zeigen, was und welcher Wirkstoff es genau ist, und dann den anderen eine selber NEHMEN zu lassen, z.B. weil er sagt, die nimmt er sonst auch immer und kennt sie schon.

Aber, was bezüglich des Tieres noch viel wichtiger ist, wennes nicht in tierärztlicher Behandlung ist:
* wie wurde die Diabetes diagnostiziert
* wurde das Tier bezüglich der Dosierung eingestellt
* ist der Halter über die Art und Häufigkeit der Fütterung informiert
* weiss der Halter was zu tun ist, wenn das Tier in den Unterzucker kommt
* hat der Halter ein Messgerät um Reihenmessungen zu machen bzw. um grundsätzlich vor jeder Insulingabe zu messen

So viele Fragen, nur mit dem Bereitstellen von Insuln ist es bei weitem nicht getan - ich spreche aus inzwischen jahrelanger Erfahrung.

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Re: Hat jemand Insulin übrig?

Beitragvon Trizi » 28. August 2016, 13:58

Nini, Du hast recht.

Jemand hier aus dem Forum, der sich gut mit Insulin auskennt, hat den Besitzer kontaktiert und ein paar Ungereimtheiten festgestellt.

Ich wollte ja das Lanartus mir verschreiben lassen und es ihm schicken, aber es ist wohl besser, ich sende ihm den Gegenwert in Geld zu.

Lg Trizi

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Re: Hat jemand Insulin übrig?

Beitragvon Plumeria » 28. August 2016, 14:23

Ich habe zwar weder Tier noch Insulin, würde aber sowas auch nie an Fremde verschicken. Man weiß nie, ob es wirklich für den besagten Zweck verwendet wird. Ich würde mich da nicht mitschuldig machen wollen. Auch um Geld zu schicken, müsste ich besagte Person schon sehr genau und persönlich kennen. Aber das mit natürlich jeder selbst entscheiden.
1.1.2016: von 75,6 kg auf > 62,6 kg (- 13,0 kg) BMI = 21,2 durch strikte Kalorienreduzierung
ab 1.1.2017 Kalorienzufuhr wieder gesteigert > aktuell 65,0 kg bei 32 % KFA = BMI 22 (Normalgewicht)

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Re: Hat jemand Insulin übrig?

Beitragvon april » 30. August 2016, 17:19

Ehrlich gesagt würde ich niemandem verschreibungspflichtige Medikamente einfach so weitergeben.

Rechtlich gesehen ist es zwar nicht strafbar, aber es gibt gute Gründe warum gewisse Medikamente verschreibungspflichtig sind. Übrigens bekommen Tiere auch Rezepte, wenn sie die Medikamente benötigen. Zweck der Verschreibungspflicht ist nämlich, dass der Gesetzgeber dem übermäßigen Gebrauch vorbeugen (insbesondere Medikamentenmissbrauch) und möglicherweise schwer abzuwägenden Nebenwirkungen oder anderen Gefahren vorbeugen will.

Zwar ist die Abgabe eines verschreibungspflichtigen Medikamentes ohne Rezept nur für Apotheker strafbar, aber ich halte es für moralisch verwerflich Medikamente an Personen, die kein Rezept dafür besitzen, auszuhändigen.
Woher weiss ich denn ob sie das Medikament wirklich benötigen?

Ich würde mit solchen Sachen sehr sehr vorsichtig sein, auch wenn sich das in diesem Fall anscheinend bereits aufgeklärt hat, aber ganz generell, lass solche Fragen lieber bleiben. Am Ende verträgt die Person oder das Tier das Medikament nicht und dann? Und wenn derjenige das Medikament wirklcih benötigt, dann wird er auch ein Rezept dafür bekommen!

VG, april

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Re: Hat jemand Insulin übrig?

Beitragvon Greebo » 4. September 2016, 17:19

Ist die Frage noch aktuell? Ehrlich gesagt, halte ich von solchen "Mauscheleien" gar nichts. Mit Insulin kann man auch ne ganze Menge Schindluder treiben, henaiso wie mit anderen Medikamenten. Bei falschem Gebrauch auch töten. Oder "nur" irreperable Schäden machen. Davon ab, wie soll das gehen? Insulin wird einem Vom Arzt nur verschrieben, wenn man es braucht, für nur so kann es empfindliche Strafen für den Arzt geben. Wenn mans braucht, zahlt die Krankenkasse, gibt man es einfach weiter, ist das auch der Kasse gegenüber Beschiß. Außerdem gibt es Insulin, das für Tiere zugelassen ist und vom Tierarzt auch erstmal genommen werden muß, umwidmen geht auch, es muß aber berechtigte Gründe haben. Und wenn es tatsächlich so ist, daß man ein diabetiskrankes Tier hat, aber nicht genug Geld, um es adequat behandeln zu lassen, gibt es immer Möglichkeiten. Zu allererst mal mit dem behandelnden Tierarzt sprechen zB. Die lassen ihre Patienten nämlich in der Regel nicht verrecken.


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