Schwangerschaftsdiabetes

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Sagitaria
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Re: Schwangerschaftsdiabetes

Beitragvon Sagitaria » 24. Oktober 2016, 08:22

Sagt mal... wie kann ich den nüchternzucker noch besser beeinflussen? Esse bis spätestens sieben fertig, eher halb sieben und messe dann direkt nachm aufstehen und der doofe wert ist seit drei Tagen immer knapp über 90, was spritzen bedeuten würde...

Werd jetzt mal um zwei nachts messen, um das dawn-phänomen zu checken und dann? Lieber abends vorm schlafen noch ein snack? Oder um fünf aufstehen und frühstücken? Postprandial sind die Werte weiter bestens...

Rainer
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Re: Schwangerschaftsdiabetes

Beitragvon Rainer » 24. Oktober 2016, 18:30

Hallo Sagitaria,

leider gibt es kein Patentrezept, um den NBZ nach unten zu bekommen. Du kannst aber mal alles mögliche durchprobieren: abends keine KH, abends KH, spätabends einen kleinen Snack, abends wenig Eiweiß, ... Vielleicht bringt eine der Varianten bei dir eine geringfügige Senkung.

Manche Ärzte bestehen auf 90 mg/dl als Grenze. Die offizielle Empfehlung der DDG geht allerdings von 95 mg/dl als Zielwert aus. Das kannst du dir z.B. hier auf der Seite 6 durchlesen.

Viel wichtiger als die BZ-Werte ist allerdings die Größenentwicklung deines Babys. Wenn irgendwelche Anzeichen bestehen, dass das Größenwachstum größer ist als normal. kannst du mit dem BZ keinerlei Kompromisse machen.

Alles Gute, Rainer
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Sagitaria
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Re: Schwangerschaftsdiabetes

Beitragvon Sagitaria » 24. Oktober 2016, 18:34

Danke rainer, ich probier mich durch...
Im Fall eines zu großen Kinds gilt übrigens dann 90 als Grenze, auch die mit normalem Kind haben sie auf 92 gesenkt... und unter Insulin sinds sogar nur 85.
Ein Schelm, wer böses dabei denkt ;)

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Re: Schwangerschaftsdiabetes

Beitragvon Sagitaria » 26. Oktober 2016, 07:28

Puh... nachts der zucker passt.
Dafür hilft weder essen in der nacht, noch abendsnack mit nüssen was gegen werte zwischen 90 und 98 morgens :/
Heut probier ich nochmal butterkäse oder so als Snack, vielleicht warens abends doch zuviele KH...
Am 5. ist nochmal Ultraschall. Da sollte der AU besser sein, sonst bekomm ich Insulin :/
Die Energie folgt den Gedanken, also: meine Bauchspeicheldrüse schafft ihre Arbeit!

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Re: Schwangerschaftsdiabetes

Beitragvon Pinselchen79 » 26. Oktober 2016, 09:52

Ich war in der Schwangerschaft auch mal schlaflos und habe eine Nacht immer mal wieder gemessen. Bei mir ging der Wert nachts hoch, aber erst später als 2 Uhr. Bei mir wurde auch eine Woche vor Termin eingeleitet. Der Kopfumfang war NOCH ok, aber der Wert der Schultern war grenzwertig und das hätte auch unschöne Probleme machen können.
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Re: Schwangerschaftsdiabetes

Beitragvon Sagitaria » 28. Oktober 2016, 06:09

Guten Morgen zusammen.

Es klappt nicht :/
Egal, ob 11 oder 8 h nüchtern, egal, was es zu Abend gibt - Käse, Butter, Gemüse oder was mit Kartoffeln - der Morgenzucker ist mittlerweile zwischen 90 und 100...

Da ich beim letzten Mal einen Kaiserschnitt hatte, bin ich so gar nicht begeistert vom Gedanken, ins Krankenhaus zur Geburt zu gehen, darum habe ich das Geburtshaus gewählt. Mit Insulin muss ich allerdings ins KH :/ Zusammen mit dem Streß, was wohl das Gerät dieses Mal anzeigt und der (vielleicht) besseren Gluconeogenese über Nacht, kann es durchaus möglich sein, dass die Werte morgens einfach zu hoch sind. Tagsüber bin ich der festen Überzeugung, dass die Werte passen und das tun sie dann auch ;)

Jetzt weiß ich nicht, was ich machen soll - einerseits will ich weder, dass mein Kind dadurch in irgendeiner Weise geschädigt wird (Glucoseregulationsstörungen postpartum oder dauerhafter Pankreasschaden), noch dass ich die natürliche Geburt gefährde (zu großes Kind, zu viel Fruchtwasser...), noch dass ich sofort in die Mühlen der Schulmedizin gerate (bei Zustand nach Sectio und dann auch noch Übergewicht und Insulinpflicht höre ich schon gleich wieder das Messerwetzen)...

Wissenschaftlich habe ich leider nichts gefunden... Hat noch wer Ahnung, wie lange man Nüchternwerte im Bereich 90-100 akzeptieren kann, bevor es zu vermehrten Größenwachstum kommt? Bin ja doch schon 34+5, also 35. Woche und da wachsen die Kleinen ja eh nochmal enorm... Habe in einer Woche wieder Ultraschall und wollte den mit normalen Nüchternwerten einfach abwarten, um zu schaun, ob das Baby wirklich zu groß ist. Mit den erhöhten bin ich mir da nicht mehr sicher...
Wenn ich den Ultraschall jetzt allerdings vorverlege, dann ist der Gyn ja auch klar, dass da was nicht stimmt, ohne, dass ich was zu den Werten sage - also ein weiterer Schritt Richtung Insulin und "Überwachunsstaat"...

ach, so ein sch... Ich bin außerhalb der Werte echt entspannt und fühle, dass alles in Ordnung ist. Deshalb nervt mich diese Verunsicherung umso mehr :/

Also - ich bräuchte bitte was wissenschaftliches zum Thema Zusammenhang Zeit und Wachstum im letzten Drittel (oder Viertel) der SSW bei erhöhten Nüchternwerten... Falls da wer was zur Hand hat?

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Re: Schwangerschaftsdiabetes

Beitragvon Sagitaria » 28. Oktober 2016, 06:10

Achja, der Hbac1 ist übrigens bei 5,1 - zumindest durchschnittlich passt der Blutzucker also...

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Re: Schwangerschaftsdiabetes

Beitragvon Keksiiii » 28. Oktober 2016, 12:26

Hi, zur Diabetes kann ich leider gar nichts sagen, aber auf welches Gewicht wird das Baby denn geschätzt und ab wann wird denn die natürliche Geburt kritisch? Ich drück dir die Daumen, dass alles im Rahmen bleibt.

Gruß
Keksiiii

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Re: Schwangerschaftsdiabetes

Beitragvon Sagitaria » 28. Oktober 2016, 13:51

Kann dir da keine Zahl sagen. Noch passts jedenfalls (vor zwei Wochen). Da vertrau ich auch den Händen der Hebammen mehr als dem Ultraschall ;)
Es geht eher ums auseinanderwachsen von kopf und Bauch, das dann Probleme macht...
V.a. ist geschätztes Gewicht allein kein Faktor, der eine natürliche Geburt ausschliesst, schließlich sind sowohl kopf als auch Becken unter der Geburt verschieblich...

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Re: Schwangerschaftsdiabetes

Beitragvon Ex-Krümelmonster » 2. November 2016, 09:56

Es tut mir Leid, dass du jetzt in dieser belastenden Situation bist.... mit deinen Erfahrungen der letzten Geburt ist es sicherlich viel schwerer. Da ich sowieso keine besonderen Erwartungen hatte (Geburtshaus etc.), war es für mich sicherlich leichter, mich mit der Situation ( strengere Überwachung, Geburt im großen, überfüllten KH mit angeschlossener Kinder-Intensiv) abzufinden...

Ich war diese Woche im Krankenhaus zur Vorstellung. Da die Maße des Kindes total durchschnittlich sind, muss nicht früher eingeleitet werden, was wohl ja oft im Raum steht. Ich muss jedoch tatsächlich am Stichtag stationär aufgenommen werden und es wird eingeleitet.

Ich spritze ja abends, meine Nüchternwerte sollen unter 95 sein, deine Ärzte scheinen da strenger zu sein?

Auf jeden Fall drücke ich dir die Daumen, dass sich alles positiv entwickelt!


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